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Verkehrsminister Wissing: „Die Bahn kann und sie muss besser werden“

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Von: Alexander Eser-Ruperti

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Zu sehen ist Volker Wissing (FDP) mit Aktenkoffer und Akten unter dem Arm. Der Verkehrsminister will, „dass die Bahn für die Bürgerinnen und Bürger eine echte Alternative wird.“ Dafür sieht er erheblichen Verbesserungsbedarf bei der Bahn. (Archivbild)
Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) will, „dass die Bahn für die Bürgerinnen und Bürger eine echte Alternative wird.“ Dafür sieht er erheblichen Verbesserungsbedarf bei der Bahn. (Archivbild) © Kay Nietfeld

Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) sieht erheblichen Verbesserungsbedarf, soll die Bahn eine echte Alternative zum Individualverkehr werden.

Erheblicher Verbesserungsbedarf: Verkehrsminister Volker Wissing (FDP) sieht bei der Bahn viel Raum zur Verbesserung. Er sagte der Deutschen Presse-Agentur: „So wie es im Augenblick ist, kann es nicht bleiben. Die Bahn kann und sie muss besser werden“. Wissing erklärte „Ich will, dass die Bahn für die Bürgerinnen und Bürger eine echte Alternative wird.“ In diesem Rahmen hatte es zuletzt auch Diskussionen um die Zukunft des ÖPNV nach dem 9-Euro-Ticket für Bus und Bahn gegeben. Die Rufe nach Verlängerung des 9-Euro-Tickets werden immer lauter. Verkehrsbetriebe hatten indes erklärt, der ÖPNV könnte nach Auslaufen der Aktion noch teurer werden, als davor.

Wissing sagte auch: „Die Bahn muss begeistern können, durch attraktive Züge, eine effiziente Taktung und vor allem durch Pünktlichkeit.“ Eine geplante Streckensanierung dürfe nicht zulasten der Benutzerinnen und Benutzer erfolgen, so der Verkehrsminister, „Sonst werden wir Kundinnen und Kunden verlieren, statt gewinnen.“ Neben einem besseren Angebot fordern verschiedene Verbände eine langfristig bezahlbare Preisstruktur für die Zukunft. Konkrete Pläne der Ampel dazu sind bisher nicht bekannt.

Grüne ziehen laut Erhebung des Insa-Instituts an SPD vorbei

Ernüchterung für die SPD: Laut einer Umfrage des Insa-Instituts im Auftrag der Bildzeitung sind die Grünen am Koalitionspartner der SPD vorbeigezogen. Die Grünen gewannen im Vergleich zur vorherigen Woche einen Prozentpunkt dazu und kommen damit auf 21,5 Prozent Zustimmung. Bei der SPD ließ sich ein gegenteiliger Trend beobachten: Die Partei von Kanzler Olaf Scholz (SPD) verlor zwei Prozentpunkte und fiel damit auf 20 Prozent. In der dritten Ampelpartei, der FDP, liegt man nach einem Punkt Zugewinn bei 9,5 Prozent.

In der Umfrage erhielt die Union 27 Prozent und ist damit stärkste Kraft, die Linkspartei bleibt mit 3,5 Prozent weiterhin deutlich unter der Fünf-Prozent-Hürde. Eine Umfrage des Forsa Instituts kommt mit Blick auf Grüne und SPD zu einem ähnlichen Ergebnis, auch in seiner Erhebung liegt die Partei von Annalena Baerbock und Robert Habeck auf Platz zwei hinter der Union und somit vor der SPD. Die Erhebung von Infratest dimap sieht SPD und Grüne hingegen gleichauf.

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