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10 Gründe, warum der Journalismus von BuzzFeed News Deutschland dich positiv überraschen wird

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Von: Daniel Drepper

Recherchen, Transparenz, Originaldokumente. Und das Beste aus diesem Internet.

Wir bei BuzzFeed News Deutschland geben uns Mühe, Recherchen zu veröffentlichen, die es sonst nirgendwo gibt. Und immer zuerst an die Nutzerinnen und Nutzer zu denken. Unser Motto ist: Recherchen für dich.

Und weil ich dich überzeugen möchte, uns in Zukunft intensiver zu folgen (zum Beispiel auf Twitter, bei Facebook oder im Podcast), habe ich zehn Gründe zusammengetragen – mit reichlich Beispielen von Recherchen aus den vergangenen Monaten.

1. Unsere Recherchen haben Impact.

BuzzFeed.de © Stefania Prandi

Unsere Recherche „Vergewaltigt auf Europas Feldern“ zu Missbrauch auf Obstplantagen hat zu landesweiten Protesten in Spanien geführt. Aldi Süd hat betroffene Produkte aus dem Angebot genommen.

Unsere Berichterstattung über die mangelhafte Entschädigung verfolgter Homosexueller und den Fall des inzwischen verstorbenen Wolfgang Lauinger hat zu einer Gesetzesänderung beigetragen. Diese erleichtert es früher nach § 175 verfolgten Homosexuellen eine Entschädigung zu beantragen. Betroffen sind nach Schätzungen 64.000 Menschen.

Wir haben zu Machtmissbrauch in der Max-Planck-Gesellschaft recherchiert (Teil 1, Teil 2) und haben – trotz zum Teil massiver, auch juristischer Gegenwehr – die Namen der Beschuldigten genannt. Eine der Beschuldigten, Tania Singer, ist vor Kurzem – auch aufgrund unserer Recherchen – zurückgetreten.

2. Wir veröffentlichen Originaldokumente.

BuzzFeed.de © BuzzFeed News

Wir veröffentlichen regelmäßig Originaldokumente. Nicht nur als Belege für unsere Äußerungen, sondern auch als Chance für unsere Nutzerinnen und Nutzer, tiefer einzusteigen. So können andere Menschen noch Dinge entdecken, die uns nicht aufgefallen sind. Manchmal entstehen so weitere Recherchen bei uns – oder in anderen Medien. Beispiele: Der Entwurf zum sächsischen Polizeigesetz, zu Menschenrechten in Libyen (Teil 1, Teil 2, Teil 3), zum Rettungsschiff Lifeline oder zur Anhörung von Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen im Bundestag.

3. Wir arbeiten transparent und erklären unseren Journalismus.

BuzzFeed.de © BuzzFeed News

Wir versuchen, möglichst genau zu erklären, wie wir arbeiten. Damit Menschen uns glauben und besser verstehen, wie Journalismus funktioniert, was er leisten kann – und was nicht.

Wenn es dem Verständnis dient, veröffentlichen wir deshalb auch die Methodik hinter der Recherche (hier ganz am Ende des Textes) oder ein ausführliches Rechercheprotokoll. Unsere Reporterinnen und Reporter sind in den sozialen Netzwerken ansprechbar, per E-Mail oder über die verschlüsselte App Signal. Wir veröffentlichen die Kontaktdaten unter jedem Artikel.

Wir machen deutlich, wie wir auf Journalismus blicken. Jeder Mensch ist subjektiv, auch Journalistinnen und Journalisten. Wir versuchen deshalb, unsere Recherchemethoden zu objektivieren und der Wahrheit möglichst nahe zu kommen. Zudem erklären wir unseren Standpunkt. Dafür haben wir einen ausführlichen Text veröffentlicht, in dem jede Reporterin und jeder Reporter über den persönlichen Blick auf ihre oder seine Arbeit schreibt – und sogar angibt, in welchen Vereinen sie oder er Mitglied ist.

Wir haben zudem einen Podcast gestartet, in dem wir regelmäßig nicht nur die Hintergründe unserer Recherchen diskutieren, sondern auch Fragen zu journalistischer Arbeit beantworten und unsere Fehler öffentlich machen. Hier gibt es alle bisher erschienenen Folgen.

4. Wir recherchieren zu Grund- und Freiheitsrechten.

BuzzFeed.de © Sean Gallup / Getty Images

In den vergangenen Monaten haben wir mehrere Recherchen zu Grund- und Freiheitsrechten in Deutschland und Europa veröffentlicht. Dazu gehören unter anderem die mangelhafte Beiordnung von Pflichtverteidigerinnen und Pflichtverteidigern, die nicht funktionierende Kennzeichenerfassung, die extrem zurückgefahrene Rettung auf dem Mittelmeer, die Probleme von Seehofers Ankerzentren, Kritik an der Öffentlichkeitsarbeit des Kanzleramtes und eine kritische Analyse zu angeblich fehlenden Bundespolizistinnen und Bundespolizisten.

5. Wir berichten über sexualisierte Gewalt und Machtmissbrauch – in allen gesellschaftlichen Bereichen.

BuzzFeed.de © Illustration: Rikk Minor.

Mobbing, Belästigung, Machtmissbrauch – das alles findet nicht nur in Hollywood statt. Wir haben über Gewalt gegen Pflegekräfte geschrieben, von denen 136 ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben. Vor wenigen Wochen haben wir eine langfristige Recherche zu sexualisierter Gewalt in den Medien gestartet. Aber auch die langfristigen Folgen von sexualisierter Gewalt gegen Fahrschülerinnen, Probleme im öffentlichen Nahverkehr, in Behörden oder an Unis haben wir recherchiert.

6. Wir recherchieren zu Desinformation im Netz und korrigieren nicht nur Falschmeldungen, sondern informieren über die Hintergründe.

BuzzFeed.de © BuzzFeed News

Wir berichten regelmäßig über das Ökosystem der Desinformation. Wir haben über einen der auffälligsten rechten Meinungsmacher berichtet, über YouTubes Probleme mit Verschwörungstheoretikern, über Schleichwerbe-Taktiken des Werbegiganten Ströer (zu denen danach ein Ermittlungsverfahren der Medienaufsicht mabb eingeleitet wurde), zu einem EU-Politiker, der das Urheberrecht missachtet, zu einem deutschen Bot-Netzwerk auf Twitter, das Homöopathie-Propaganda verbreitet, zu AfD-Abgeordneten in Hetz-Gruppen – und zu einigen der erfolgreichsten Falschnachrichten des Jahres.

7. Wir recherchieren zu Gewalt gegen LGBT*.

BuzzFeed.de © Buzz

Wir recherchieren regelmäßig zu Themen, die in anderen Medien unserer Ansicht nach nicht oder nicht ausreichend berichtet werden. Dazu gehört auch Gewalt gegen LGBT*, also Lesben, Schwule und weitere sexuelle und geschlechtliche Minderheiten. So haben wir die größte Umfrage zur Gewalt gegen LGBT* seit Jahren durchgeführt und mehrfach darüber berichtet. Zudem haben wir ausführlich zu Operationen an intergeschlechtlichen Kindern recherchiert (auch in diesem Portrait) und unter dem Titel „Intersex“ gemeinsam mit Netflix eine Dokumentation produziert.

8. Wir recherchieren regelmäßig zu Frauenrechten, zu Abtreibungsgegnern und zu § 219a.

BuzzFeed.de © Getty Images

Mit unseren Recherchen haben wir die Diskussion um den Abtreibungsparagraphen 219a vorangetrieben. Wir haben über Lebensschützer geschrieben, die Ärztinnen anzeigen, über den Zick-Zack-Kurs der SPD und darüber, dass es in Deutschland offenbar erlaubt ist, Abtreibungen mit dem Holocaust zu vergleichen. Wir haben den Namen eines aggressiven Abtreibungsgegners öffentlich gemacht – und fechten das nun vor Gericht aus. Und wir haben zu Abtreibungsgegnern recherchiert, die Frauen in Schwangerschaftsberatungen manipulieren. Dazu haben wir auch eine Kurzdoku veröffentlicht.

9. Wir dokumentieren Aufmärsche rechter und rechtsextremer Demonstranten.

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Wir waren in der Vergangenheit mehrfach bei Aufmärschen rechter und rechtsextremer Demonstranten dabei, in Chemnitz und in Köthen. Wir haben mit aktuell veröffentlichtem Videomaterial von volksverhetzenden Reden und Angriffen auf Journalistinnen und Journalisten Diskussionen angestoßen.

10. Und ja, wir berichten auch über die lustigen, emotionalen, überraschenden Geschichten aus dem Internet.

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Nur ein paar Beispiele: Der eBay-Troll, dem wir den skeptischen Hamster Olaf verdanken. Markus mit dem wohl lustigsten Tinder-Profil der Welt. Oder dieser Vater, der seit Jahren mit seinem Sohn Wildwasserbahn fährt und dabei die besten Schnappschüsse produziert. Gern geschehen!

Hier kannst du uns folgen und unsere Reporterinnen und Reporter erreichen.

Hier findest du alle Beiträge von BuzzFeed News Deutschland. Mehr Recherchen von uns findest du auch in unserem Podcast, auf Facebook und Twitter oder im RSS-Feed. Mehr Informationen über unsere Reporterinnen und Reportern, unsere Sicht auf den Journalismus und sämtliche Kontaktdaten – auch anonym und sicher – findest du auf dieser Seite. Wir freuen uns über Feedback, Kritik – und natürlich über Hinweise auf Missstände, die wir recherchieren sollten.

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