Auch Südasien wird von den schwersten Überschwemmungen der letzten Jahrzehnte heimgesucht

Extreme Regenfälle haben in Nepal, Indien und Bangladesch zu verheerenden Überschwemmungen geführt, die fast 1200 Todesopfer forderten.

Eine Frau watet durch die Wassermassen in einem überfluteten Dorf in Bihar, Indien.

Heftige Monsunregen historischer Ausmaße fallen seit Wochen über Nepal, Bangladesch und Indien. Das hat nach Aussagen internationaler Rettungs- und Hilfsorganisationen zur schlimmsten Flut seit Jahrzehnten geführt.

Fast 1.200 Menschen in drei Ländern wurden bisher durch die Flut und Erdrutsche getötet und Millionen können weiterhin nicht nach Hause zurückkehren. Die Wassermassen haben laut dem Amt für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten der Vereinten Nationen Zehntausende von Häusern, Schulen und Krankenhäusern zerstört. Der Nothilfe-Hoordinator schätzt, dass fast 41 Millionen Menschen in drei Ländern betroffen sind.

In vielen der überschwemmten Gebiete leidet ein hoher Teil der Bevölkerung an Mangelernährung. Durch die Katastrophe wird Lebensmittelknappheit befürchtet und eine Verbreitung von durch Wasser übertragene Krankheiten, da tausende Hektar von Farmen überschwemmt wurden und die Wiederaufbauarbeiten immer wieder durch Regen unterbrochen werden.

Eine Frau schaut aus ihrem Haus in Janakapur, Nepal.
Im Dorf Topa im Distrikt Saptari sucht ein Mann mit seiner Ziege auf seinen Schultern nach einem sichereren Ort.
Bangladesch wurde dieses Jahr von heftigen Monsunregenfällen heimgesucht, die Überschwemmungen in mehr als einem Drittel der tief liegenden Gebiete auslösten und mindestens 134 Todesopfer forderten.
Zwei Jungen stehen auf einem Floß in Assam, Indien. Landesweit kamen mindestens 850 Menschen in von den Überschwemmungen betroffenen Bundesstaaten ums Leben.
Eine indische Frau steht vor ihrem zerstörten Haus im Dorf Runi in Gujarat.
Nepaler schwimmen mit einem Gummiring in einem überschwemmten Gebiet im Distrikt Parsa.
Ein Mann versucht eine überflutete Straße in Birganj, Nepal zu überqueren. Mehr als ein Dutzend Distrikte in der östlichen Region des Landes sowie einige Gebiete im Westen wurden von massiven Regenfällen heimgesucht.
In der Nähe eines nepalesischen Dorfes übergibt ein Mann seinen toten Neffen dem Fluss Koshi, nachdem die Familie keine trockene Begräbnisstätte finden konnte. Hier kannst du mehr darüber erfahren.
Im nordöstlichen indischen Staat Assam wirft ein Mann neben seinem teilweise überfluteten Haus sein Fischernetz in die Fluten.
Im Dorf Koliabor in Assam hält eine Frau auf einem notdürftig zusammengezimmerten Floß eine Ziege in den Armen.
Ein Kind und sein Vater kämpfen sich durch das Hochwasser in Bogra, Bangladesch.
Ein Junge rudert ein notdürftig zusammengezimmertes Floß, auf dem er eine Frau und eine Gasflasche durch das Hochwasser in Assam befördert.
Ein Mann versucht das Hochwasser im Dorf Topa im Distrikt Saptari zu überwinden.
Im Bezirk Morigaon in Assam sind die Häuser teilweise überflutet.
Auf der Suche nach sichereren Orten verlassen von den Überschwemmungen betroffene Bewohner im indischen Bihar ihr Dorf.
Während eines heftigen Regengusses läuft ein Mann auf einer überfluteten Straße im nordöstlichen indischen Staat Tripura.
In einem Wohngebiet in Ahmedabad, Indien stehen Menschen an, um Trinkwasser von einem städtischen Tankwagen zu beziehen.
Indische Panzernashörner waten durch die Wassermassen im Pobitora Wildlife Sanctuary in Assam.
Ein Kind isst unter einem notdürftig hergerichteten Schutzdach in Gaur, ungefähr 200 km von der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu entfernt.
Nach heftigen Regenfällen in Dhaka sitzt ein Bangladescher in seinem überfluteten Geschäft.
Bangladeschische Pendler benutzen zur Überquerung einer überfluteten Straße in Dhaka eine Rikscha.
In dem im Nordosten Indiens gelegenen Staat Assam warten Flutopfer in einem Dorf östlich von Guwahati auf Hilfsgüter.
Eine nepalesische Schule im Distrikt Saptari ist vom Hochwasser umgeben.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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