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Diese Leute empfinden die Darstellung der Rettungsaktionen in Thailand und im Mittelmeer als Doppelmoral

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Kinder sind Kinder und Helfer sind Helfer?

1412 Flüchtlinge sind alleine in diesem Jahr gestorben, während sie versucht haben, über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Das hat die Internationale Organisation für Migration ausgerechnet. Auch wenn das nur noch halb so viele Tote wie im vergangenen Jahr sind, spricht Carlotta Sami vom UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) trotzdem von einer „dramatischen und außergewöhnlichen“ Todesrate.

Seit mehr als zwei Wochen sind in Thailand zwölf Jungen und ihr Fußball-Trainer in einer Höhle eingeschlossen. Deutschland fiebert mit. Warum aber interessieren sich viele für zwölf Jungs in Thailand, nicht aber für die Hunderten Toten auf dem Mittelmeer – für einige Menschen symbolisiert das eine krasse Doppelmoral.

1. „Selber schuld. Sollen sie eben in Afrika bleiben.“

2. „Kinder sind Kinder und Helfer sind Helfer.“

3. Die einen: Retter. Die anderen: Verbrecher.

4. Wenn Retter zu Verbrechern werden, dann gibt es niemanden mehr, der retten darf.

5. Und wenn Flüchtlinge nicht mehr als Menschen wahrgenommen werden ...

6. ... sondern als Asyltouristen ...

7. ... dann berichten offenbar auch immer weniger Medien.

8. Viele ärgern sich darüber.

9. Und fragen sich: Fällt es leichter, sich mit Opfern zu beschäftigen, wenn man sich dabei nicht der eigenen Verantwortung stellen muss?

10. In einem sind sich viele einig: „Wir leben in seltsamen Zeiten.“

11. Und wollen deshalb nicht vergessen: „Empathie ist keine Frage der Distanz.“

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