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25 verhasste Serien- und Filmfiguren, die etwas mehr Anerkennung verdienen

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Blair Waldorf und Draco Malfoy
Welche Charaktere haben deiner Meinung © Imago

Emily Waltham wurde bei „Friends“ in eine praktisch ausweglose Situation gebracht.

Es gibt viele Dinge, die dich an einer Serie oder einen Film fesseln können. Eines dieser Dinge sind faszinierende Charaktere, bei denen du es liebst, sie zu hassen. Über die vergangenen Jahre haben sich Fans zu genau solchen Figuren geäußert, die ihnen so richtig auf den Geist gegangen sind. Mit 2022er-Augen kann aber schon mal alles etwas anders aussehen und manche Charaktere kommen gar nicht so schlecht weg, wie du immer denkst.

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Achtung: Spoiler-Alarm!

1. Anakin Skywalker sah bei „Star Wars“ so aus wie das Emo-Kind schlechthin (bis Kylo Ren auftauchte).

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Viele Menschen haben den Film wegen Anakins weinerlicher Art nicht erst geguckt und niemand hat groß Mitgefühl für den „good guy“ gezeigt, der sich dann als Übeltäter herausstellte. Aber um fair zu sein, er hat schon echt eine Menge mitgemacht. Generationenübergreifendes Trauma gemixt mit dem Druck der Auserwählte zu sein, kann jemanden definitiv auf die dunkle Seite bringen.

2. Dawn Summers war bereits im Nachteil, weil sie den Fans von „Buffy, der Vampirjägerin“ erst nach fünf Staffeln der Serie vorgesetzt wurde.

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Eine Menge Fans hatten das Gefühl, dass Buffy davon zurückgehalten wurde, dass sie sich ständig Sorgen um Dawn machen musste. Um ehrlich zu sein, war Dawn aber nur ein Kind, das im Schatten ihrer jüngeren Schwester aufgewachsen ist. Besagte Schwester zeigte, zumindest im ersten Moment, eine Menge problematisches Verhalten und besaß dazu noch eine einzigartige Kraft.

Alle waren ziemlich gemein zu Dawn und ihre Lebensumstände waren irgendwie eher trostlos.

3. Emily Waltham wurde bei „Friends“ in eine praktisch ausweglose Situation gebracht.

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Zuallererst ist es für eine Menge Menschen da draußen die Hölle, in ihren 20ern in eine bereits bestehende Freundesgruppe reinzukommen. Emily war ein bisschen verklemmt, aber die ganze Zeit mit der Ex deines Freundes rumzuhängen, ist halt auch ein echter buzzkill. Dann sagt er am Altar den falschen Namen und will, dass du trotzdem bei ihm bleibst und er zusätzlich seine „Freundschaft“ zu ihr beibehalten kann? BOY BYE.

4. Janice Litman war nervig, aber auch komplett missverstanden.

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Janice schrille Stimme und ihr Bedürfnis nach Aufmerksamkeit haben ihr einen schlechten Ruf eingebracht. Aber sie liebte Chandler wirklich. Wer von uns wurde noch nicht ungerechtfertigterweise von den Freund:innen des festen Freundes oder der festen Freundin verurteilt? Sie ist grenzenlos nett zu ihnen, aber sie machen sie trotzdem die ganze Zeit fertig, als sie und Chandler on & off sind.

5. Meredith Blake aus „The Parent Trap“ scheint als Erwachsene nicht komplett unvernünftig zu sein.

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Du willst es vielleicht nicht hören, aber Meredith Blake war ein ziemlicher Girl-Boss. Mit 26 Jahren hat sie sich Nick Parker geschnappt, der nicht irgendein alleinerziehender Vater ist, sondern ein kleines Imperium besitzt. Sie ist ambitioniert und eine zielstrebige Frau, die eine Chance sieht und ergreift. Was nochmal etwas anderes ist, als nur vom Geld motiviert zu sein.

Ihre Haltung gegenüber ihren Stiefkindern ist nicht optimal, aber 1. sie haben sich da keinen Gefallen getan und 2. du würdest auch ausrasten, wenn du herausfindest, dass dein fast-Verlobter einfach vergessen hat, dir von dem ZWEITEN IDENTISCHEN KIND zu erzählen.

6. Bella Swan aus „Twilight“ war irgendwie furchtbar, aber sie war für eine Teenagerin trotzdem ziemlich verlässlich.

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Bella Swan hat sich um eine ganze Menge gekümmert. Und das als eine junge Frau, die mit allerhand Teenage-Drama konfrontiert war und sich zusätzlich mit übernatürlichen Phänomenen herumschlagen musste. Sie hat sich um ihren Vater gekümmert und war außerdem eine engagierte Schülerin. Sie hat also mehr getan, als so manch anderes Teenage-Girl.

7. Draco Malfoy aus „Harry Potter“ ist schrecklich, aber nur weil er so erzogen wurde.

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Mit der Entfernung von zu Hause und seinen ganz eigenen Lebenserfahrungen wächst Malfoy letztendlich über seine widerlichen, an Überheblichkeit grenzenden Ansichten hinaus. Er erkennt, dass der Status ihn nicht dorthin gebracht hat, wohin er gerne wollte und beginnt nach seinen eigenen Vorstellungen zu arbeiten, anstatt nach denen seines Vaters.

8. Andie McPhee aus „Dawson‘s Creek“ war nicht wirklich nur so super langweilig-lieb, wie du dachtest.

Andie McPhee
Andie McPhee © Columbia TriStar Television / Courtesy Everett Collection

Andies Eifer und Zuversicht sind ziemlich nervig und wirken in „Capeside“ fehl am Platz. Aber sobald du von ihrer dunklen Vergangenheit erfährst, musst du irgendwie mit ihr mitfühlen. Und trotz der Tatsache, dass sie selbst ziemlich viel mit sich herumträgt, schiebt sie ihre Probleme beiseite, um Pacey zu helfen, mit seinen eigenen Gefühlen umzugehen - manchmal zu ihrem eigenen Nachteil.

9. Wenn wir schon dabei sind: Dawson Leery war eine wirklich unsympathische Hauptfigur.

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Im Laufe der Jahre hat sich langsam herausgestellt, dass alle Dawsons weinerliches, anspruchsvolles und besessenes Verhalten gehasst hat. Seine aus dem Nichts kommenden Ausbrüche haben immer wieder dazu geführt, dass seine Beziehungen fast kaputtgegangen sind.

Fairerweise muss man aber sagen, dass Dawson eine Zeit lang eine Art 26-Jähriger war, der im Körper eines 17-Jährigen steckte. Das mit der Reife schien daher zu kommen, dass er die on-off-Ehe seiner Eltern mitbekommen hat. Er verliert seinen Vater, er verliert das Mädchen, und er verliert während der College-Zeit für eine Weile auch seinen Verstand.

10. Sharpay Evans aus „High School Musical“ war zwar nachtragend, aber sie hat wirklich den Kürzeren gezogen.

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Troy und Gabriella, die immer unabsichtlich in irgendwelche Situationen zu geraten schienen, haben ständig den Vorrang bekommen. Sharpay, die bei allem immer 100 % gegeben hat, hat dagegen am Ende immer den Kürzeren gezogen. In den nächsten beiden Filmen machen ihr die Leute dann Hoffnungen und vera*schen sie letztendlich. Und obwohl sie es trotzdem noch schafft, zu glänzen, werden ihr immer wieder Steine in den Weg gelegt.

11. Thaddäus von „SpongeBob“ ist wie jeder Erwachsene.

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Erinnerst du dich, wie du dich gefragt hast, warum Thaddäus immer so genervt ist? Das ist so, weil er ein Erwachsener ist! Und er musste es weiter sein, egal wie durchgeknallt und absurd alle anderen um ihn herum waren. Wer kennt diese Gefühle nicht?

12. Patty Di Marco aus „School of Rock“ musste auch öfter als sie wollte die Erwachsene sein.

Mike White und Sarah Silverman Charaktere: Ned Schneebly & Patty Di Marco im Film School Of Rock
Patty Di Marco © Imago/Allstar

Patty wirkt auf dich wie eine Spießerin, wenn du ein Kind bist. Aber dass sie will, dass der Mitbewohner ihres Freundes die Hälfte der Miete zahlt und sich dabei nicht ekelhaft oder unhöflich verhält, ist eigentlich nicht so schwer nachzuvollziehen. Dann stell dir vor, du kämpfst für diesen besagten Mann und gehst für ihn durch Höhen und Tiefen (und gestohlene Identitäten!), nur damit er sich umdreht und DICH abserviert, wenn alles gesagt und getan ist?

13. Emily Gilmore aus „Gilmore Girls“ ist bei vielen Dingen einfach eine ziemliche Oma, sie ist aber auch ein Badass.

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War Emily Gilmore ein wenig kaltherzig und hat Leute ziemlich schnell verurteilt? Ja, total. Aber sie war auch sehr flexibel und akzeptierte viele Dinge, die, für eine Frau ihrer Zeit und ihres Ansehens, wahrscheinlich hart zu schlucken waren. Du kannst den Fakt, dass sie ihre Probleme mit Geld lösen wollte, natürlich nur negativ sehen. Aber nicht jede:r, der oder die Geld hat, will das auch teilen. Es gibt also auch hier zwei Seiten der Medaille.

14. Wilhelmina Slater aus „Ugly Betty“ war nicht so speziell, wie du dachtest.

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Wilhelmina Slater ist eine andere missverstandene Chefin. Sie war manchmal härter als hart, aber sie wusste auch, was es heißt, einen echten Rückschlag zu erleben und darüber hinwegzukommen.

15. Es war nicht Karen Filippelli‘s Fehler bei „The Office“.

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Du solltest auf Jim sauer sein, nicht auf Karen. Dass Karen diejenige war, die Pam und Jim voneinander ferngehalten hat, ist nicht ihre Schuld. Vor allem, wenn du berücksichtigst, dass Jim wirklich nicht ehrlich darüber gesprochen hat, ob er sie in Scranton haben wollte. Am Ende wurde sie in eine Beziehung mit einem Mann gelockt, der immer noch in eine andere Frau verliebt war und als sie das herausgefunden hat, war sie zu Recht wütend.

16. Ryan Howard aus „The Office“ war ein durchschnittlicher Karriereaufsteiger.

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Ja, Ryan war nicht großartig. Er war äußerst unausstehlich und so arrogant, dass es fast wehtut. Aber er war die Art von Kerl, die das tut, um die Karriereleiter hochzusteigen. In gewisser Weise verdiente er Respekt dafür, dass er einfach nur er selbst war.

17. Screech Powers aus „Saved by the Bell“ ging den meisten Leuten auf die Nerven.

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Trotzdem musst du berücksichtigen, dass seine Freunde ihn zwar liebten, aber sie haben ihn auch ziemlich oft wegen der Dinge fertig gemacht, von denen sie wussten, dass sie ihm Selbstvertrauen gaben. UND sie vergaßen seinen Geburtstag. In Violet fand er eine Freundin, aber ihre Eltern mochten ihn nicht und beendeten die Beziehung.

18. Ted Mosby aus „How I Met Your Mother“ ist kein Typ, den du daten willst, aber er ist auch nicht dein Todfeind.

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Ted Mosbys Robin-Besessenheit ist auf jeder Ebene übertrieben. Indem er so sehr versucht, ein guter Kerl zu sein, macht er es einem schwer, ihn zu mögen. Er ist zwar definitiv nicht der Gute, aber auch nicht der Böse. Er ist ein Idiot, aber kein bösartiger.

19. Will Schuester aus „Glee“ ist wirklich von Idioten umzingelt.

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Schuester war ein mieser Spanischlehrer, aber er war ein toller „Glee“-Typ. Man kann mitfühlen, wie er sich in diese Kinder hineinversetzt, selbst wenn er es zu weit treibt. Er ist ein fürsorglicher Lehrer, aber seine Hingabe ist selektiv. Wirklich, er ist ziemlich wischiwaschi, aber er ist kein komplett schlechter Kerl.

20. Blair Waldorf war zu Beginn von „Gossip Girl“ wirklich das Letze.

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Keine Frage, Blair war ziemlich gemein, eine Tyrannin, eine Wichtigtuerin und vieles mehr. Aber das Mädchen hatte auch wirkliche Probleme. Ihre beste Freundin, von der ihr Freund auf echt unangenehme Weise besessen war, verließ sie im selben Jahr, in dem sich ihre Eltern trennten und ihr Vater mit einem anderen Mann in ein anderes Land zog. Der Druck, perfekt sein zu müssen, führte zu einer Essstörung, und genau da ist sie zu Beginn der Serie angelangt.

Blairs moralischer Kompass schwankt im Laufe der Serie immer wieder hin und her, aber ihre Rückschläge kosten sie genug, um sie davor zu bewahren, jemals zu weit zu gehen.

21. Jake Ballard hat sich in „Scandal“ nur um sein Geschäft gekümmert.

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Ein großer Teil des Hasses auf Jake ist darauf zurückzuführen, dass er Fitz und Olivia im Weg steht. Obwohl sie nie ihr Happy End bekamen, hatte seine Beziehung zu Eli etwas wirklich Befriedigendes und war auch irgendwie ein wenig herzzerreißend.

22. Piper Chapmans Girl-Bossing im Gefängnis war in „Orange Is The New Black“ ein bisschen zu viel.

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Piper Chapman ist die Frau, die immer wieder in verrückte Situationen gerät und irgendwie geht alles für sie gut aus. Das ist ohne Frage nervig, aber das ist eben ihre Realität. Im Vergleich zu den anderen Frauen, denen du in der Serie begegnest, wirkt sie lächerlich, aber sie ist nicht völlig unsympathisch.

23. Jake Peralta kann in „Brooklyn 99“ nicht Jake Peralta sein, ohne einen Feind wie „The Vulture“.

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The Vulture nutzt wirklich jede Chance, die schlimmste Person der Welt zu sein und vielleicht kann man ihm zumindest dieses Engagement anrechnen.

24. Skyler White wurde zu einer der meistgehassten Figuren in „Breaking Bad“, aber das war nur dank einer ganzen Reihe an Dingen möglich, die viele auf sie projiziert haben.

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Skyler White hat um nichts von alledem gebeten, in das sie hineingeraten ist. Sie erfuhr, dass ihr Mann Krebs hat und außerdem ein kriminelles Leben begonnen hatte. „Weil Skyler nicht dem bequemen Ideal der archetypischen Frau entsprach, war sie zu einer Art Rorschach-Test für die Gesellschaft geworden, ein Maß für unsere Einstellung zu den Geschlechtern“, schrieb Anna Gunn einmal über diese sehr polarisierende Figur.

25. Joffrey Baratheon aus Game of Thrones war am Ende des Tages noch ein Kind.

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Möglicherweise das schlimmste Kind, das je im Fernsehen gezeigt wurde? Das kann man wohl sagen. Aber Joffrey war nur ein Kind, das sich so verhielt, wie es ihm beigebracht wurde. Seine Dämonen rührten daher, dass er wusste, dass er den Titel, der ihm verliehen wurde, nicht verdient hatte. Er hatte nicht den Respekt eines Königs, nicht die Intelligenz eines Königs und auch nicht die Bewunderung eines Königs.

Es ist der einzige Wunsch, der ihm nicht erfüllt werden kann, und das ist ziemlich bitter. Das ist eine Menge für ein Kind mit einer Veranlagung zur Gemeinheit, und es erklärt (aber rechtfertigt nicht) eine Menge.

Was denkst du? Haben diese Charaktere wirklich mehr


Dieser Post von Angela Andaloro wurde aus dem Englischen übersetzt.

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