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Daniel Radcliffe erklärt, wieso er sich gegen J.K. Rowlings transphobe Aussagen ausspricht

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„Es war sehr wichtig, weil ich seit über 10 Jahren mit dem Trevor Project zusammenarbeite. Ich glaube, ich hätte mir nicht mehr in die Augen schauen können, wenn ich nichts gesagt hätte.“

Daniel Radcliffe hat noch nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass er mit J.K. Rowlings Anti-Trans*-Ansichten nicht einverstanden ist.

Im Juni 2020 veröffentlichte der Schauspieler und „Harry Potter“-Star einen offenen Brief auf der Website des Trevor Projects, in dem er erklärte, dass ‚trans* Frauen Frauen sind‘ und dass „jede andere Behauptung die Identität und Würde von trans* Personen untergräbt und Wissenschaftler:innen widerspricht, die weit mehr Fachwissen zu diesem Thema haben als [J.K.] oder ich.“

Daniel Radcliffe
Daniel Radcliffe setzt sich für trans Personen ein © Pacific Press Agency/LevxRadin/Imago

In einem neuen Interview mit IndieWire erklärt Daniel, warum er sich dazu entschlossen hat, sich öffentlich gegen J.K.‘s Überzeugungen auszusprechen.

„Der Grund, warum ich etwas sagen wollte, war, dass ich, besonders seit ich die ‚Harry Potter‘-Filme beendet habe, so viele queere und trans* Kinder und Jugendliche getroffen habe, die sich sehr stark mit Potter identifiziert haben“, erklärt er. „Als sie so verletzt wurden, wollte ich, dass sie wissen, dass nicht alle aus diesem Franchise so denken. Und das war wirklich wichtig.“

Daniel Radcliffe bei der The Lost City-Filmpremiere in Los Angeles.
Daniel Radcliffe distanziert sich von J.K. Rowling © APress/Imago

Daniel erklärt außerdem, dass seine frühere Arbeit mit dem Trevor Project seine Entscheidung, sich zu äußern, beeinflusst hat.

„Es war wirklich wichtig, weil ich seit mehr als zehn Jahren mit dem Trevor Project zusammenarbeite. Ich glaube, ich hätte mir nicht in die Augen schauen können, wenn ich nichts gesagt hätte“, sagt er. „Aber es steht mir nicht zu, zu erraten, was im Kopf eines anderen vorgeht.“

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J.K. Rowlings Ansichten finden sich auch in „Harry Potter“ wieder. Diese sieben Punkte zeigen, warum die Filme leider alles andere als divers sind.

Dieser Post von Larry Fitzmaurice wurde aus dem Englischen übersetzt.

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