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21 Momente, in denen Rory Gilmore die absolut schlimmste Person in „Gilmore Girls“ war

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Von: Nadja Rödig

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Rory verteidigt ihre Affäre mit Dean damit, dass er zuerst ihr Freund war. Lorelai erinnert sie daran, dass er verheiratet ist.
Rory Gilmore führt sich manchmal auf wie eine 5-Jährige. © Warner Bros. Television

Spoiler: Rory Gilmore ist der Inbegriff eines verwöhnten Einzelkindes.

Seit Gilmore Girls in den frühen 2000ern zum ersten Mal im Fernsehen gelaufen ist, habe ich die Serie ungefähr 30 Mal gesehen. Das ist nicht übertrieben, ich habe sie WIRKLICH so oft gesehen. Sie ist also auch ganz ohne Übertreibung meine absolute Lieblingsserie, so wie deine vielleicht auch. Und als Fans können wir doch mal ganz offen über den Elefanten im Porzellanladen reden ... nämlich Rory Gilmore.

Früher war sie mein Vorbild, eine ✨ leuchtende Leitfigur ✨ in einem Meer von schlecht geschriebenen weiblichen Teenie-Charakteren. Rory war intelligent, auf dem Boden geblieben und fand Schule gut. Damit wollte man sich doch gerne identifizieren.

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Mit der Zeit (und die begann so ziemlich mit Yale) wurde Rory aber ziemlich unausstehlich. Und je öfter ich die Serie rewatche, desto mehr will ich ihretwegen schreien. Und du nach diesen 21 Punkten wahrscheinlich auch ...

1. Als Rory dazu bereit ist, ihre Zukunft für einen Typen wegzuschmeißen, der einmal „hallo“ gesagt hat.

Rory war in der ersten Folge gerade mal 15, trotzdem könnte ich mir bei diesem Moment jedes Mal die Hand ins Gesicht klatschen. Jemand, die so fokussiert auf ihre schulischen Leistungen ist. Unbedingt nach Harvard will. EIN GEHIRN BESITZT! So jemand will die Möglichkeit einer Privatschule links liegen lassen für nen Kerl? Und Dean hatte damals nicht mal ein Motorrad!

2. Nachdem sie wegen eines Streits mit Lorelai einfach wortlos verschwindet.

Das nehme ich Rory immer noch übel. Ich bin keine Mutter, aber in diesem Moment fühlen wir wahrscheinlich alle mit Lorelai. Stell dir vor, dein Kind ist einfach spurlos verschwunden! Zwar fährt Rory „nur“ zu ihren Großeltern, sie ruft aber nicht mal zu Hause an als sie dort ist. Das muss Emily übernehmen. Dabei weiß Rory genau, wie sehr das ihre Mutter verletzen würde.

3. Jedes Mal, wenn sie eine schreckliche Freundin für Lane ist.

Lane ist echt eine gute Freundin und fantastische Zuhörerin. So jemanden sollte man festhalten, sehr fest. Was man nicht machen sollte? Ständig nur über sich reden, die Probleme der anderen ignorieren und generell Rory Gilmore sein.

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4. Aber besonders als Lane Cheerleaderin wird und Rory sie dafür verurteilt.

Deine beste Freundin wird zu den Cheerleadern eingeladen. Wie wäre ein „Glückwunsch“? Oder zumindest ein „Ich verstehe nicht, was dir daran gefällt, aber erzähls mir gerne.“???!!

5. Wie sie Dean behandelt, als sie eigentlich auf Jess steht.

Ich bin noch eher im FC Bayern als im Team Dean. Trotzdem bin ich irgendwie auf seiner Seite, als Rory ihn in Staffel 3 bei jeder Gelegenheit links liegen lässt. Es wird echt hässlich, wenn der eigene Freund nur noch dazu dient, einen dritten eifersüchtig zu machen.

6. Und wie Rory Jess ausnutzt, um sich an Logan zu rächen.

Ich will hier weder Dean noch Jess zu sehr in Schutz nehmen. Die beiden hatten selbst so ihre Momente. Trotzdem geht mir diese ganze „ich mache einen anderen eifersüchtig“- oder „ich räche mich mit dir an meinem Freund“-Nummer auf den Keks. Mach halt Schluss, wenn du Logan nicht verzeihen kannst. Fahr nicht zu einem Freund, der noch immer in dich verliebt ist und mach ihm falsche Hoffnungen!

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7. Als sie Marty drängt, Zeit mit ihr zu verbringen, obwohl er sich sichtlich unwohl fühlt.

Die ganze Geschichte um Marty bereitet mir ein bisschen Bauchschmerzen. Nur weil ein guter Freund auf dich steht, musst du natürlich nicht mit ihm zusammenkommen. Aber Marty hat sich genau deswegen von Rory distanziert und das war SEHR deutlich. Trotzdem drängt sie ihn, wieder super dupi Freunde zu werden und ignoriert seine Gefühle.

8. Als sie dachte, es wäre vollkommen okay, eine fremde Jacht zu stehlen.

Ich glaube, hier sind wir uns alle einig. Logans privilegierte „ich darf alles“-Haltung ist echt schnell auf sie abgefärbt.

9. Als sie Yale verlässt, weil EIN Mann ihr gesagt hat, dass sie „es nicht hat“.

JEDES MAL will ich Rory dafür schütteln und ihr ins Gesicht schreien. Sie kann sich glücklich schätzen, eine so großartige Stütze wie ihre Mutter zu haben. Und Großeltern, die für eine der besten Unis der Welt bezahlen. Selbst hat sie auch unglaublich hart dafür gearbeitet. Aber hey, was soll‘s? Immerhin hat EIN Typ gesagt, dass sie nicht das Zeug zur Journalistin hat. Also wird sie natürlich keine.

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10. Und als sie ihre Großeltern gegen ihre Mutter ausspielt.

Lorelai sucht wirklich selten Hilfe bei ihren Eltern: Sie nimmt das Schulgeld für ihre Tochter. Und sie will Unterstützung, damit Rory weiter nach Yale geht. Du weißt schon, damit ihre Zukunft nicht ins Klo gespült wird. Zuerst stimmen Richard und Emily dem zu, bis Rory weinend bei ihnen auftaucht. Welche Großeltern würden da sagen „verzieh dich“? Ich finde ja, das war eher mies von einer erwachsenen Rory. Die ganz genau weiß, auf wessen Seite die beiden stehen würden.

11. Als sie Emily von ihrem Termiten-Problem erzählt, obwohl Lorelai dagegen war.

Ja, sie hat es gut gemeint ... Aber es ist Lorelais Verantwortung und sie wollte das auf ihre Art lösen.

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12. Wie Rory sich für den totalen Underdog hält, obwohl sie in Logans schicker Wohnung lebt und ihr stinkreicher Vater Yale bezahlt.

Bis in die Highschool war Rory wohl echt noch ein Underdog. Ihre Mutter hat (fast) ohne fremde Hilfe ein Leben für sie aufgebaut und die beiden haben unter armen Verhältnissen gelebt. Das hat sich aber mit Richard und Emily in ihrem Leben ziemlich stark geändert: Rory geht auf eine teure Privatschule, dann nach Yale und lebt ohne finanzielle Sorgen als Studentin. Sorry, aber Logan hat recht: Sogar ein verdammtes Gebäude wird nach ihr benannt!

13. Eigentlich jedes verfluchte Mal, wenn sie ihr eigenes Privileg abtut.

Unter Privileg kann man natürlich unterschiedliches verstehen, aber Rory hatte definitiv kein schweres Leben. Wie sie selbst so schön sagt: „Ich bin eine Gilmore, meine Vorfahren waren auf der Mayflower.“ Natürlich arbeitet sie hart. Manchmal tut sie aber so, als hätte sie die schlimmsten sozialen Ungerechtigkeiten zu überwinden. Und lass mich gar nicht erst davon anfangen, wie sie sich mit Martin Luther King vergleicht.

14. Wie herablassend sie sich gegenüber Lindsay verhält.

Es hat nichts Feministisches sich über eine Frau aufzuregen, die lieber Hausfrau sein möchte, als Karriere zu machen. Weil es vollkommen okay und zweitens nicht deine Sache ist! Rory mischt sicher aber zu gern in die Ehe ihres Exfreundes ein, was natürlich ganz doll endet ...

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15. Und natürlich, wie sie ihre Affäre mit Dean verteidigt.

Wir alle machen Fehler, besonders wenn man jung und hormongesteuert ist. In so einem Fall fühlt man sich dann zurecht schlecht und macht es nächstes Mal besser. Rory sieht das ... nicht so. Als sie Sex mit ihrem verheirateten Ex Dean hat, schiebt sie die Schuld dessen Frau zu und beansprucht ihn für sich. Er war ja schließlich „zuerst ihr Freund“. In Ein neues Jahr wiederholt sich das Spielchen mit ihrem verlobten Ex Logan.

16. Ihr Verhalten gegenüber Lorelai in „Ein neues Jahr“.

Erstmal zieht Rory einfach wieder bei ihrer Mutter ein, ohne zu fragen, ob das für sie und Luke okay ist. Und dann will sie auch noch ein Buch über Lorelais Leben schreiben, wobei sie ein feuchtes Nichts auf deren Meinung dazu gibt. Das Leben deiner Mutter dreht sich nicht ausschließlich um dich!

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17. Wie sie Paul behandelt.

Keinen ihrer Freunde behandelt Rory so mies wie Paul. Tatsächlich vergisst sie seine Existenz bei jeder Gelegenheit und betrügt ihn natürlich nebenbei die ganze Zeit mit Logan. Dabei ist Paul nett, zuvorkommend und verständnisvoll. Und er ist definitiv mehr als ein Running Gag.

18. Ihr Bewerbungsgespräch, das man nur als unprofessionell bezeichnen kann.

Wir sind ja überhaupt nicht salty, weil Rory sich zu gut für SandeeSays hält, das ein weeeenig an BuzzFeed erinnert. Überhaupt nicht. Dadurch kommt es nur erst recht peinlich rüber, wenn man null auf ein Vorstellungsgespräch vorbereitet ist und einfach den Job verlangt, über den man nichts weiß.

19. Generell, wie unprofessionell Rory sich als Erwachsene verhält.

Sie schläft während eines Interviews ein. Mehr sag ich nicht.

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20. Ihr ökologischer Fußabdruck, der größer ist als der von Taylor Swift.

Rory fliegt gefühlt jeden zweiten Tag von London nach Hartford und wieder zurück. Als würde sie mit der Regio zur Arbeit pendeln ... nur überquert sie gleich den ganzen Atlantik.

Leider gilt das nicht für fiktive Charaktere: So mies sind die Privatflüge von Taylor Swift & Co. für unser Klima.

21. Und schließlich: Sie hält sich zu gut für einen Wookiee. Dabei ist der Wookiee zu gut für sie!

Entschuldigung, aber warum ist ihr One-Night-Stand ein Tiefpunkt, nur weil er mit einem Typen im Wookie-Kostüm war? Er hat offensichtlich einen guten Filmgeschmack und ein witziges Hobby. Wo ist das Problem?

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Wie stehst du zu Rory? Verrate es mir gerne in den Kommentaren oder auf unseren Facebook-Seiten BuzzFeed Deutschland oder BuzzFeed DE Trending.

Und wenn du dein letzter Rewatch doch etwas zu lange her ist, kannst du nachlesen, warum Emily in Staffel 1 von Gilmore Girls einfach die beste ist.

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