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Sandra Oh als Dr. Cristina Yang – alles über die „Grey‘s Anatomy“-Darstellerin

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Sandra Oh in ihrer Rolle als Dr. Cristina Yang
Sandra Oh in ihrer Rolle als Dr. Cristina Yang © Bob D'Amico / IMAGO

Als Dr. Cristina Yang in der Krankenhausserie „Grey‘s Anatomy“ war Sandra Oh über viele Jahre ein vertrautes Gesicht im Fernsehen. Nach dem Ausstieg aus der Serie errang sie renommierte Preise für ihre Hauptrolle in „Killing Eve“.

Hollywood – Über zehn Jahre lang war Sandra Oh ein vertrautes Gesicht im Fernsehen. Ihre Rolle als junge ehrgeizige Ärztin Dr. Cristina Yang in „Grey‘s Anatomy“ machte sie einem weltweiten Publikum bekannt. Der Mut zum Ausstieg aus der Serie wurde mit weiteren großen Erfolgen belohnt.

Sandra Oh: Lebenslauf und frühe Karriere

Sandra Oh wurde 1971 im Vorort Nepean der kanadischen Hauptstadt Ottawa als Tochter südkoreanischer Einwanderer geboren. Schon als Kind nahm sie Ballettstunden, lernte Flöte und spielte Theater. Weil sie sich für nicht gut genug hielt, um Profitänzerin zu werden, entschied sie sich für eine Karriere als Schauspielerin. Ihren Eltern versprach sie, ein Studium aufzunehmen, falls es mit der Schauspielerin nicht klappen würde. Zu Ersterem kam es nicht – stattdessen konnte sie sich nach dem Abschluss der National Theatre School of Canada in Montreal gleich zwei Hauptrollen sichern. In filmischen Biografien spielte sie die chinesisch-kanadische Autorin Evelyn Lau und die aus Hongkong stammende kanadische Generalgouverneurin Adrienne Clarkson.

Sandra Oh: Durchbruch mit „Grey‘s Anatomy“

Zahlreiche weitere Rollen in Kanada und den USA folgten. 2003 lernte Sandra Oh ihren späteren Ehemann Alexander Payne kennen, als sie eine Nebenrolle in seinem Drama „Sideways“ spielte. Zwei Jahre später kam der große Durchbruch für die kanadische Schauspielerin. Als Dr. Cristina Yang gehörte sie zur Stammbesetzung der neuen Krankenhausserie „Grey‘s Anatomy“, die sich zu einem der größten Hits überhaupt für den Sender ABC entwickeln sollte. Sandra Oh wurde fünfmal nacheinander für den Emmy Award als beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie nominiert und gewann 2005 den Golden Globe als beste Nebendarstellerin in einer Dramaserie. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere als Fernsehärztin gab sie 2013 ihren Ausstieg aus der Serie nach der 10. Staffel bekannt.

Sandra Oh: „Killing Eve“ und weitere Rollen

2018 konnte Sandra Oh den bislang größten Erfolg ihrer Karriere feiern. Als Geheimagentin Eve Polastri lieferte sie sich in der BBC-Serie „Killing Eve“ ein mitreißendes Psycho-Duell mit der psychopathischen Killerin Villanelle. Als erste asiatischstämmige Schauspielerin überhaupt wurde sie für den Emmy als Hauptdarstellerin nominiert und gewann ihren zweiten Golden Globe – diesmal als beste Hauptdarstellerin. 2018 nahm sie die US-amerikanische Staatsbürgerschaft an.

Ihre wichtigsten Rollen im Überblick:

Dazu lieh Sandra Oh ihre Stimme in den letzten Jahren mehreren Zeichentrickfiguren, u. a. Castaspella in „She-Ra und die Rebellen-Prinzessinnen“ (Netflix), Virana im Disneyfilm „Raya und der letzte Drache“ und Debbie Grayson in der Superhelden-Animation „Invincible“ (Amazon Prime).

Sandra Oh: Auszeichnungen und Privatleben

Neben den beiden Golden Globes und dem Emmy Award konnte Sandra Oh in ihrer Karriere zahlreiche weitere Preise gewinnen. Schon 2011 wurde sie mit einem Stern auf dem kanadischen Walk of Fame in Toronto ausgezeichnet und 2013 erhielt sie den goldenen Schlüssel ihrer Heimatstadt Ottawa. Die Ehe mit Filmemacher Alexander Payne hielt lediglich fünf Jahre. Ihr Privatleben hält die Schauspielerin seither unter Verschluss, erzählte jedoch in einem Interview, sie sei glücklich damit, ihren Neffen eine gute Tante zu sein.

Sandra Oh engagiert sich seit Längerem gegen anti-asiatischen Rassismus in Nordamerika und für mehr Repräsentation in Hollywood. 2021 hielt sie während einer „Stop Asian Hate“-Kundgebung in Pittsburgh eine Rede und rief zu Solidarität auf. Auslöser der Kundgebung war der Amoklauf eines Schützen in Atlanta, bei dem sechs asiatischstämmige Frauen ums Leben kamen.

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