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Shonda Rhimes: Die Frau, der wir „Grey’s Anatomy“ verdanken

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Von: Nadja Goldhammer

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Shonda Rhimes ist eine erfolgreiche Serien-Produzentin und Autorin. Dabei ist die Arztserie längst nicht alles, was die US-Amerikanerin uns beschert hat.

Hamburg – Shonda Lynn Rhimes wurde, genau wie „Grey‘s Anatomy“-Star Ellen Pompeo, als Jüngste von insgesamt sechs Geschwistern geboren. Schon zu Highschool Zeiten arbeitete sie freiwillig in einem Krankenhaus, wodurch ihr Interesse an medizinischen Themen geweckt wurde. Ihre größte Leidenschaft war jedoch das Geschichtenerzählen. Zum Glück! Denn sie mauserte sich bis heute zu einer der erfolgreichsten schwarzen Filmemacherinnen weltweit.

NameShonda Lynn Rhimes
Geburtsdaten13. Januar 1970 in Chicago
Familienstandunverheiratet, Mutter von drei Adoptivtöchtern
BerufTV-Produzentin und Autorin

Shonda Rhimes: Werdegang und Karriere

Shonda Rhimes besuchte nach Angaben von „insider.com“ das Darthmouth College und absolvierte einen Bachelor in den Fächern Englisch und Film. Während ihrer Studienzeit schrieb sie für die College-Zeitung und wirkte sie bei zahlreichen studentischen Projekten mit. Für ihren Master im Drehbuchschreiben zog sie nach Los Angeles. Nach ihrem Abschluss hangelte sie sich vorerst von Job zu Job, um über die Runden zu kommen. 1998 realisierte sie den Kurzfilm „Blossoms & Veils“ mit Will Smiths On-Off Ehefrau Jada Pinkett-Smith.

Ein Jahr später ergatterte einen Job als Co-Autorin für den HBO Film „Introducing Dorothy Dandrige“ mit Halle Berry, welche für ihre Darstellung mehrfach ausgezeichnet wurde. Sie schrieb 2001 das Drehbuch zu „Crossroads“ und verschaffte Britney Spears somit ihre erste Filmrolle. Da sie schon während ihrer Studienzeiten von „Plötzlich Prinzessin“-Produzentin Debra Martin Chase als Praktikantin engagiert wurde, schrieb sie gemeinsam mit dieser „Plötzlich Prinzessin 2“ mit Anne Hathaway und Julie Andrews.

Shonda Rhimes besucht 2018 die Governors Awards in Los Angeles, Kalifornien
Shonda Rhimes 2018 bei den Governors Awards in Los Angeles. Rhimes ist eine der erfolgreichsten schwarzen Filmemacherinnen. (Archivbild) © xHutchinsxPhotox/Imago

„Grey‘s Anatomy“ hilft Shonda Rhimes zum Durchbruch

Es ist kaum zu glauben, aber wahr: Das erste TV-Konzept von Shonda Rhimes wurde im Jahre 2003 tatsächlich abgelehnt. Erst zwei Jahre später ging endlich die Pilotfolge von „Grey‘s Anatomy“ an den Start. Die Serie war überraschenderweise so erfolgreich, dass zwei Jahre später die Spin Off-Serie „Private Practice“ produziert wurde. Shonda Rhimes gab 2018 zu, dass sie das Ende von „Grey‘s Anatonmy“ schon ungefähr sechsmal geschrieben hat. Doch die Serie läuft bis heute mehr als erfolgreich. 2017 entschied sie sich für einen Deal mit dem Streaming-Giganten Netflix, für den sie bereits erfolgreiche Originals wie „Bridgerton“, „How to get away with murder“ oder „Inventing Anna“ entwickelte.

Verrückt, aber beeindruckend: Weil eine ihrer Schwestern Shonda vorgeworfen hat, dass sie zu allem immer „Nein“ sagt, hat sie selbst für sich den Spieß umgedreht. Sie hat ein Jahr lang zu allem „Ja“ gesagt. Auch vor den Dingen, die ihr sonst immer Angst gemacht haben. Ihre Erfahrungen hat sie in ihrem Roman „Year of Yes“ verarbeitet.

Vorallem für „Grey‘s Anatomy“ gewann Shonda Rhimes zahlreiche Preise und Auszeichnungen

Während ihrer Karriere, wurde Shonda Rhimes mehrfach ausgezeichnet.

Darum hat Shonda Rhimes nie geheiratet

Sie ist eine erfolgreiche Produzentin und Drehbuchautorin und hat sich ihren Erfolg hart erarbeitet. Shonda Rhimes tut das, was sie liebt, Tag ein, Tag aus. Doch ist das wirklich alles, was sie je wollte? Denn bis heute trägt die „Inventing Anna“-Produzentin keinen Ring am Finger. Bei einem Besuch in Oprah Winfreys Show „Supersoul Sunday“ im Jahre 2015 erklärte sie, dass sie zwar immer Kinder haben, aber nie heiraten wollte. Ihren Kinderwunsch hat sie sich erfüllt, indem sie drei Töchter adoptierte. Sie ist bis heute glücklich mit ihrer Entscheidung und hat dadurch etwas Wichtiges fürs Leben gelernt: Es wird kein Druck entstehen, solange man sich selbst keinen macht. (NG)

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