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Alles, was in den „Harry-Potter“-Filmen besser war als in den Büchern – und alles, was richtig mies war

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Der Film ist eben manchmal DOCH besser als das Buch.

Es ist jetzt 21 Jahre her, dass Harry Potter und der Stein der Weisen veröffentlicht wurde und 17 Jahre, seit der erste Film seine Premiere hatte. Seitdem haben viele Leute die Bücher und Filme miteinander verglichen.

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Beide haben einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen, sodass ich getrost sagen kann: Ja, manchmal sind die Harry-Potter-Filme besser als die Bücher... *Pause zum Luftholen* uuuuuuuuuund manchmal auch nicht. Schauen wir uns ein paar Stellen an, um meine These zu untermauern. Zuerst:

Harry Potter und der Stein der Weisen.

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1. Besser im Film: Der Spiegel Nerhegeb zeigt nur Harrys Eltern.

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Wenn Harry in den Büchern in den Spiegel Nerhegeb schaut, sieht er seine gesamte Großfamilie. In den Filmen sieht er aber nur seine Eltern. Indem man sich hier auf das klassische Familienfoto beschränkt hat, verleiht man Harrys Wunsch nach einem Leben, das er nicht bekommen kann, noch mehr Bedeutung.

2. Schlechter im Film: Das Lied des sprechenden Huts zu kürzen.

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Das Lied des sprechenden Huts ist nicht nur wichtig, weil es einen kurzen Überblick über jedes einzelne Haus gibt. Es ist auch relevant, weil sich das Lied im Verlauf der Serie ändert, um zu zeigen, was in Hogwarts passiert. Es wäre toll gewesen, in jedem Film eine andere Version des Liedes zu hören.

3. Besser im Film: Das Flaschenrätsel auf dem Weg zum Stein der Weisen wegzulassen.

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Das letzte Flaschenrätsel im Film wegzulassen war eine gute Entscheidung. Manche sagen jetzt vielleicht, dass Hermine deshalb weniger als Heldin dasteht – und das stimmt. Aber für die Gesamthandlung ist es nicht nötig. Wir wissen schon durch die Prüfung mit der Teufelsschlinge, dass sie es total drauf hat.

Harry Potter und die Kammer des Schreckens

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4. Besser im Film: Professor McGonagall erzählt den Schülern von der Kammer des Schreckens.

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Im Buch erklärte Professor Binns, Geist und Geschichtslehrer in einer Person, den nervösen Schülern im zweiten Schuljahr die Kammer des Schreckens. Weil er aber in den Filmen nicht auftaucht, macht es dort stattdessen Professor McGonagall. Da sich McGonagall einen Scheiß für die Kammer des Schreckens interessiert, ist die Entdeckung, dass die Kammer wieder geöffnet wurde, noch verrückter, schließlich liegt sie nie falsch!

5. Schlechter im Film: Ginnys Rolle kleiner zu machen.

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In den Büchern ist Ginny super tough, auf dem Quidditchfeld geht sie richtig ab und wirft Flederwichtflüche auf jeden, der ihren Weg kreuzt. Die Rolle, die sie in den Filmen für Ginny vorgesehen haben, ist jedoch eine viel ruhigere, irgendwie langweiligere, die der Idee der Figur einfach nicht gerecht wird.

Harry Potter und der Gefangene von Askaban

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6. Besser im Film: Der Song „Double Trouble“ mit dem Chor.

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Der Song mit „Schlimmer, schlimmer noch als immer“ (double double toil and trouble) ist richtig gut! Shakespeares Worte zu vertonen, ist so verdammt clever. Das erklärt auch, warum im Namen Merlins jemand darauf kommt eine Kröte mit zur Schule zu bringen und nicht eine Katze oder eine Eule. Nichts für ungut, Trevor.

7. Schlechter im Film: Die Rumtreiber werden nicht erklärt.

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Für all die schönen Landschaftsaufnahmen und spaßigen Abschweifungen, die wir im dritten Teil zu sehen bekommen, musste ja irgendwas gestrichen werden. Es war allerdings eine seltsame Wahl, dass an so wichtigen Charakteren wie den Rumtreibern gespart wurde. Es hätte wenigstens eine Zeile geben sollen, die erklärt, dass James, Sirius, Remus und Peter tatsächlich die Rumtreiber sind. Leider vermasselt das wirklich ein bisschen die coole Handlung des dritten Buchs. Und nein, dass Lupin „Unheil angerichtet“ sagt, ist einfach nicht genug. Mehr Rumtreiber-Zeug tut doch niemandem weh, kommt schon.

8. Schlechter im Film: Wegzulassen, dass Gryffindor in Harrys drittem Jahr endlich das Quidditch-Turnier gewinnt.

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Warum haben wir nicht gesehen, dass die Gryffindors das Quidditch-Turnier gewonnen haben? OLIVER WOOD HÄTTE WAS BESSERES VERDIENT!

Harry Potter und der Feuerkelch

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9. Besser im Film: Die Auftritte der Schulen beim Trimagischen Turnier.

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Ich bin totaaal für das magische Durmstrang-Schiff und die riesige Beauxbatons-Kutsche, aber nochmal einen draufzusetzen und einen noch größeren Auftritt in der Großen Halle hinzulegen ist einfach stark. Für Durmstrang gilt das wörtlich.

10. Schlechter im Film: Dumbledore schreit Harry an, nachdem der Feuerkelch seinen Namen ausgespuckt hat.

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Das Zitat im Buch lautet: „Hast du deinen Namen in den Feuerkelch gelegt, Harry?“ fragte er ruhig. RUHIG. Diese Szene ist total untypisch für den Dumbledore, den wir kennen und lieben. Der immer besonnen bleibt und lieber zuhört als gewaltsam zu agieren. Warum sollte er Harry überhaupt deswegen angreifen?? Wenn du Angst hast, dass jemand hinter ihm her ist, warum schubst du ihn dann gegen einen verdammten Schrank? Absolut unlogisch.

11. Besser im Film: Die Drachenprüfung in Der Feuerkelch.

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Die gesamte Umsetzung des Trimagischen Turniers in den Filmen macht das Ganze noch besser - vor allem die erste Aufgabe mit den Drachen. Ich meine, klar würde ein Drache hinter jemandem auf einem Besen herfliegen. Das war cool anzusehen!

Harry Potter und der Orden des Phönix

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12. Schlechter im Film: Neville's Eltern wegzulassen.

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Als unser Trio und Ginny Mr. Weasley im St.-Mungo-Hospital besuchen, begegnen sie nicht nur unabsichtlich Gilderoy Lockhart sondern auch Nevilles Eltern. Das ist so ein wichtiger Teil von Nevilles Hintergrundgeschichte, dass ich mir wünsche, wir hätten es auch im Film sehen können. Wir brauchen alle mehr Matthew Lewis.

13. Besser im Film: Sirius nennt Harry versehentlich James.

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Kurz bevor Sirius stirbt, sagt er zu Harry „Der war gut!“ Aber im Film fügen sie ein kleines Wort hinzu, das einen RIESIGEN Unterschied macht: „Der war gut, James!“ Dadurch, dass Sirius Harry mit seinem Vater verwechselt, wird ihrer Beziehung jede Menge Tiefe verliehen und mir kommen deshalb beim Anschauen noch mehr die Tränen.

14. Besser im Film: Dass Harry während der Schlacht im Zaubereiministerium besessen ist.

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Es gibt einen Kampf zwischen Voldemort und Dumbledore im Zaubereiministerium, der dem Buch sehr nahe kommt. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem Harry durch Voldemort besessen ist. Im Grunde ist es im Buch so, dass Harry um den Tod bittet, als er besessen ist, weil er so mit Sirius zusammen sein könnte. Diese Todesbitte treibt Voldemort aus ihm heraus. Im Film sehen wir noch etwas länger, wie er sich wehrt und die Macht von Liebe und Freundschaft nutzt, um sich selbst zu retten. Es ist eine subtile Veränderung; aber Harry zu sehen, wie er darum kämpft, am Leben zu bleiben, anstatt sich nur den Tod zu wünschen, macht die Szene viel besser.

Harry Potter und der Halbblutprinz

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15. Besser im Film: Das Leuchten der Zauberstäbe.

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Dass alle ihre Zauberstäbe heben, wenn sich eine Tragödie ereignet, ist so beliebt geworden, dass es sich praktisch zu einer Regel entwickelt hat. Ich hatte schon fast vergessen, dass das in den Büchern gar nicht vorkam! Was für eine großartige Ergänzung, die Dunkelheit mit Licht zu bekämpfen!

16. Schlechter im Film: Den Fuchsbau abzubrennen.

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Dass der Fuchsbau abbrennt, macht einfach keinen Sinn. Die gesamte Sequenz fühlt sich wie ein Traum an und ist einfach nur scheiße. Wir wissen doch längst, dass alles und jeder in Gefahr ist. Ein intakter Fuchsbau wäre auch hilfreich, um später zu erklären, dass Ron Hermine und Harry verlässt - so, wie es auch in den Büchern stand.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 1

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17. Besser im Film: Dass Hermine die Erinnerungen ihrer Eltern auslöscht.

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Als Hermine ihren Eltern das Gedächtnis löscht, damit sie ihr nicht nachlaufen oder sich um sie sorgen, ist das ein Moment von der Sorte „fühlt sich so schlimm an, dass es großartig ist“. Es zeigt einen Aspekt von Hermines einzigartiger Situation, Muggeleltern zu haben - was in den Büchern nie ausformuliert wurde.

18. Schlechter im Film: Dudleys Sinneswandel wegzulassen.

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Wenn wir von Harrys Familie sprechen, ist es ein echtes Ärgernis, dass wir Dudleys Sinneswandel in den Filmen nicht sehen können (es ist besonders ärgerlich, weil die gelöschte Szene so kurz davor war, mit reingenommen zu werden!). In den Büchern steht Dudley auf seine Weise für Harry ein und sagt: „Ich glaube nicht, dass du nutzlos bist.“ Damit stützt JK Rowling noch einmal ihren Punkt, dass Menschen nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen und die Fähigkeit haben, sich zu verändern und zu wachsen. Der Sinneswandel ist so groß, dass Harry sogar dafür sorgt, dass seine Familie jedes Jahr die von Dudley besucht. Gut gemacht, Big D!

19. Besser im Film: Der Tanz von Harry und Hermine.

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Sie haben den Filmen einen so süßen Moment hinzugefügt, als Harry und Hermine so niedergeschlagen sind, dass Harry ein Lied anschaltet, damit sie einfach tanzen können. Die ganze Szene - vom Song bis zum Schauspiel - ist die reinste Perfektion. Es ist so süß, ihre Freundschaft zu sehen, ohne dass sie in irgendeiner Weise zur Romanze gemacht wird, um mehr Drama zu erzeugen.

20. Schlechter im Film: Pettigrews Tod rauszuschneiden.

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In den Büchern gibt es die interessante Wendung, dass Peter Pettigrew Harry noch etwas schuldig ist, weil Harry ihn gerettet hat. Als er also versucht, Harry mit seiner neuen, silbernen Hand zu töten - ein Symbol dafür, wie viel er für Voldemort getan hat - geht diese auf ihn los und er erwürgt sich damit selbst. Also stirbt Peter P. durch seine eigene Hand, was eine ziemlich poetische Form von Gerechtigkeit ist. Im Film ist er nur betäubt - eine ziemliche Antiklimax.

Harry Potter und die Heiligtümer des Todes, Teil 2

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21. Besser im Film: Harry stellt sich Snape in der Großen Halle entgegen.

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Eine ganz tolle Ergänzung in den Filmen ist, dass sich Harry dem Schulleiter Snape in der Großen Halle offenbart. „Wie kannst du es wagen, da zu stehen, wo er stand?“ Das ist so eine tolle Dialogzeile!! Dieser Moment macht Snapes Erinnerungen daran, dass er Dumbledores rechte Hand und somit während der gesamten Serie ein überraschender Verbündeter von Harry ist, zu einem noch dramatischeren Moment.

22. Schlechter im Film: Die Slytherins vor der Schlacht von Hogwarts wie Müll zu behandeln.

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Einer der Hauptpunkte von HP ist, dass nicht jeder böse ist. Deshalb ist es so schockierend, dass McGonagalls Angebot, dass jeder Schüler, der alt genug ist, kämpfen kann verändert wurde. Stattdessen werden alle Slytherins über einen Kamm geschoren und von McGonagall in die Verliese geschickt.

23. Schlechter im Film: Der letzte Kampf zwischen Voldemort und Harry

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Vorweg, können wir über diesen komischen Beinahe-Kuss sprechen, bevor sie von der Seite des Gebäudes springen? Das ist so seltsam. Darüber hinaus ist es in den Büchern viel beeindruckender, dass Voldemort einen normalen Tod stirbt - vor allem, weil es durch seinen eigenen Fluch passiert. Eines von Voldemorts berüchtigten Zitaten ist: „Es gibt nichts Schlimmeres als den Tod.“ Ihn einfach in Nichts verdampfen zu lassen, raubt dem Film den Umstand, dass er wirklich ein Mensch und kein Fabelwesen war. Ganz zu schweigen davon, dass Harry ihn auch noch dafür rügt, dass er nichts von Liebe versteht. Ein einfacheres Ende hätte besser funktioniert.

24. Schlechter im Film: Den Elderstab zu zerbrechen.

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Im Buch repariert Harry seinen alten Zauberstab mit dem Elderstab und bringt ihn dann zu Dumbledores Grab zurück. Im Film ZERBRICHT HARRY DEN MÄCHTIGSTEN ZAUBERSTAB WIE EINEN ZAHNSTOCHER. Hat er seinen anderen Zauberstab repariert? Du wirfst etwas so Mächtiges einfach in eine Schlucht? Was stimmt nicht mit dir, Harry James Potter?

Willst du den Zauber aufrechterhalten? Schau dir dieses Video an!

Was waren deine Lieblingsstellen aus den Filmen? Welche Szenen aus den Büchern haben dir in den Filmen noch gefehlt? Bist du ein Fan von Peeves? Sag' es uns unten in den Kommentaren!

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Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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