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11 krasse Fantheorien zu Squid Game, nach denen du die Serie noch einmal ganz anders siehst

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Von: Michelle Anskeit

Die Wächter*innen sind alles die Gewinner*innen aus den letzten Spielen, die ihr gewonnenes Geld wieder verspielt haben.

Wenn du wie ich Squid Game schon durchgeguckt hast und immer noch total geflashed von dieser Serie bist, dann hast du dir bestimmt auch schon die ein oder andere Fantheorie durchgelesen. Ich habe einige der besten für dich zusammengefasst, die übrigens auch noch ein paar Hinweise auf die mögliche zweite Staffel liefern könnten.

⚠️ Natürlich: SPOILER-Warnung für die gesamte Serie

Die Teilnehmer*innen, die in der Netflix-Serie „Squid Game“ in gefährlichen Spielen um viel Geld spielen: Gi-hun, Sang-woo, Il-nam, Sae-Byeok, Deok-su, Mi-nyeo, der Front Man und der Polizist Jun-ho. Sie stehen alle unter einem Sparschwein mit viel Geld. Um sie herum stehen Wächter*innen und andere Spieler*innen.
Fans haben schon eine Menge Theorien zu Squid Game aufgestellt. © IMAGO / ZUMA Wire

1. Die Wächter*innen sind die Gewinner*innen aus den letzten Spielen, die ihr gewonnenes Geld wieder verspielt haben

Hast du dich, während du Squid Game geguckt hast auch gefragt, wie es sein kann, dass die Wächter*innen alle so eiskalt sind? Schließlich erschießen sie ohne jede Gnade alle Spieler*innen, die eliminiert werden. Eine Fan-Theorie ist, dass die Wächter*innen allesamt die Personen sind, welche die Spiele in den letzten Jahrzehnten gewonnen und ihren Gewinn wieder verspielt beziehungsweise verloren haben. Sie wären an die Brutalität der Spiele gewöhnt und auch daran, dass sie im letzten Spiel selbst ihre Mitspieler*innen umbringen müssten, um an das Geld zu kommen. Die Theorie ist, dass wenn sie die Spiele überleben, ohne ihre Identität zu offenbaren, sie wieder Geld auch wieder Geld bekommen.

Was diese Theorie jedoch widerlegt wäre natürlich die Frage, wer denn dann beim allerersten Spiel die Wächter*innen waren. Und natürlich, dass es mehr Wächter*innen als bisher stattgefundene Spiele gibt, wenn immer nur eine*r überlebt.

2. Die VIPs sind die Gewinner*innen der letzten Spiele

Dir ist bestimmt auch aufgefallen, dass die VIPs beim Zugucken extrem mitgefiebert haben. Einige Fans glauben deshalb, dass sie sich vielleicht an ihre eigene Zeit in den Spielen und somit an das Gefühl erinnern, dass sie selbst hatten, als sie teilgenommen und gewonnen haben. Und dass sie deshalb auch einschätzen können, welche Art von Person in den Spielen besonders gut wäre. Erklären würde das auch, woher die VIPs ihren ganzen Reichtum erlangt haben.

Da viele Spieler*innen ihr Geld auch durchs Investieren und Wetten verloren haben, würde dies auch zeigen, wieso die VIPs so eine Vorliebe dafür haben, jetzt wieder auf ihre „Pferde“ zu wetten.

Gegen diese Theorie spricht natürlich, dass Il-nam hinter den Spielen steckt und diese in Südkorea mit südkoreanischen Spielen als Basis aufgebaut hat. Dass dann ausgerechnet einen Haufen Männer aus anderen Ländern die Spiele reihenweise gewinnen würden, ist eher unrealistisch.

3. Die Farbe, die du im Ddakji-Spiel nimmst, entscheidet über deine Rolle im Spiel

Eine andere und die beliebtere Theorie dazu, wie die Wächter*innen ausgewählt werden, ist die über das Ddakji-Spiel. Ziemlich am Anfang der Serie wird Gi-hun von einem Vertreter angesprochen, der mit ihm das koreanische Kinderspiel Ddakji spielen will. Dafür muss sich Gi-hun zunächst eines der Papierquadrate aussuchen, die ihm der Vertreter hinhält. Diese haben die Farben blau und rot. Gi-hun entscheidet sich für das blaue Papier und wird später dann ein Teilnehmer in den Spielen. Viele Fans glauben jetzt, dass es möglicherweise einen Unterschied gemacht hätte, wenn er stattdessen das rote Quadrat gewählt hätte. Sie glauben, dass er dann vielleicht die Rolle eines Wächters angeboten bekommen hätte und somit andere Spieler*innen hätte töten müssen.

Gründe hierfür sind vor allem, dass in der ersten Staffel noch nicht bekannt wird, warum die Wächter*innen ihre Rolle so eiskalt durchziehen und natürlich die Farbe des Quadrats: Rot, wie die Uniformen der Wächter*innen.

4. Der alte Mann Oh Il-nam, Spieler 001, ist Gi-huns Vater

Dir ist vielleicht aufgefallen, dass wir in Squid Game nur Gi-huns Mutter kennenlernen. Viele Fans glauben deshalb, dass sein Vater jemand ist, den wir sehr gut kennen, nämlich Spieler 001. Hinweise hierfür sollen bereits früh in der Serie gezeigt werden: Il-nam erzählt Gi-hun, dass er einen Sohn hat, der genau wie er keine normale Milch verträgt und hierfür als Kind oft mit Schlägen auf den Hintern bestraft wurde. Er sagt ihm wortwörtlich „Er war genau wie du, mein Freund.“

Wir erfahren außerdem später beim Murmelspiel, dass Gi-hun und Il-nam in der gleichen Gegend aufgewachsen sind. Außerdem verrät uns Gi-hun zu Beginn der Serie, als er Geld beim Automaten abheben will, dass sein Geburtstag der 26. April ist. Il-nam fragt Gi-hun beim Murmelspiel welcher Tag ist und als dieser ihm sagt, dass es der 24. sei, sagt Il-nam: „Mein Sohn hat bald Geburtstag.

Die Erklärung ist vielleicht nicht 100 Prozent überzeugend, aber viele Fans denken, dass es einen Grund dafür geben muss, warum Il-nam Gi-hun diese Sachen erzählt beziehungsweise wieso sie in der Serie vorkommen. Und außerdem würde es natürlich erklären, wieso es den Anschein erweckt hat, dass Il-nam Gi-hun beim Murmelspiel beschützen wollte.

5. Il-nam hat die Spiele aufgesetzt, um seinen Sohn zu finden und ihn zum nächsten Mastermind zu machen

In einem Tiktok erzählt @ruthbellpan, dass sie auch glaubt, dass Il-nam der Vater von Gi-hun ist. Sie spinnt das Ganze aber noch etwas weiter und überlegt, ob Il-nam die Spiele vielleicht aufgesetzt beziehungsweise so lange selbst mitgespielt hat, um seinen Sohn zu finden. Il-nam erklärt selbst, dass er durch sie seine Kindheit wieder aufleben lassen möchte und denkt somit vielleicht, dass es seinem Sohn ähnlich gehen und dieser die Spiele für ihn weiterführen wollen würde. Und dass er somit der würdige Nachfolger wäre.

Das könnte auch der Grund dafür sein, dass Il-nam Spieler 001 ist und Gi-hun der letzte (Nummer 456 von 456 Spieler*innen).

6. Il-nam ist der Kredithai, dem Gi-hun das ganze Geld schuldet

Auf seinem Sterbebett sagt Il-nam, dass er sein Leben dadurch finanziert hat, dass er anderen Geld gegeben hat. Das könnte darauf hindeuten, dass er ein großer Kredithai ist und vielleicht sogar derjenige, dem Gi-hun das Geld schuldet. Dazu trägt bei, dass der Vertreter am Anfang der Serie, als er mit Gi-hun spricht, schon weiß, dass dieser seine Organe in einer Erklärung an die Eintreiber versprochen hat, wenn er das Geld nicht auftreiben kann.

7. Die Männer, die Gi-hun am Anfang der Serie bedrohen, sind Wächter aus den Spielen

Entsprechend würde das natürlich heißen, dass die Eintreiber für Il-nam arbeiten würden. Die folgende Theorie funktioniert aber auch ohne Il-nam: Du erinnerst dich vielleicht daran, dass die Geldeintreiber Gi-hun damit bedrohen, ihm eine Niere und ein Auge zu klauen, wenn er sie nicht bezahlen kann. In der Serie wird gezeigt, dass die Wächter*innen neben den brutalen Spielen auch für einen Organhandel verantwortlich sind und den toten Spieler*innen Augen und andere Organe klauen. Das könnte heißen, dass die Geldeintreiber zu ihnen gehören und dass sie möglicherweise darauf gewartet haben, Gi-huns Organe zu entnehmen, wenn er während den Spielen stirbt. Die Frage ist dann nur, was sie jetzt tun würden, wo Gi-hun die Spiele gewonnen hat.

Ein Tweet von @priciously, der sagt: „Squid game theory! SPOILERS: 

Remember the guy who hits Gi-Hun and makes him sign the “Physical Rights Contract” in the bathroom in ep. 1. He might have something to do with game organisers, he also asks for 1 kidney and tastes Gi-Hun’s blood. Nauseated face This guy might show up in s2!“
Interessante Theorie ... © Twitter: u/priciously

Etwas weit hergeholt, aber möglich.

8. Die Art, wie die Spieler*innen sterben werden, war seit ihrem ersten Auftritt bekannt

Die Theorie, dass eigentlich schon früh geteasert wird, wie fast alle Spieler*innen letztendlich sterben, ist eigentlich weniger eine Theorie und viel mehr eine clevere Erzählweise des Produzenten Hwang Dong-hyuk.

Als Beispiel können Deok-su nehmen, der ziemlich zu Beginn der Serie vor den Leuten wegrennt, denen er noch Geld schuldet. Um zu überleben, springt er von einer Brücke. Später im Spiel stirbt er, weil Min-yeo ihn mit sich die Glasbrücke runterstürzen lässt. So ähnlich ist es mit Ali, der seinem Chef Geld klaut (was dieser ihm eigentlich schuldet). Später wird er eliminiert, weil Sang-woo ihm seine Murmeln klaut.

Diese Momente gehören übrigens zu den cleveren Details in Squid Game, die du vielleicht verpasst hast.

9. Dass Gi-hun seine Haare rot färbt ist ein Hinweis darauf, dass er in der zweiten Staffel einer der Wächter*innen sein wird

Wahrscheinlich wartest du wie viele andere Fans auch jetzt schon auf die zweite Staffel von Squid Game. Und vielleicht hast du dich am Ende der ersten auch gefragt, wieso Gi-hun sich seine Haare ausgerechnet knallrot färbt, obwohl er am Anfang der Serie ziemlich unscheinbar und auch nicht wie jemand wirkt, der viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Könnte das also ein Hinweis darauf sein, dass Gi-hun selbst die Spiele als Wächter infiltrieren wird? Schließlich wird ihm am Telefon gesagt, dass er in das Flugzeug steigen und nicht nochmal an den Spielen teilnehmen soll. Demnach wäre seine einzige Chance vielleicht, sich als Wächter zu verkleiden.

Dass diese Theorie aber vielleicht nur eine Theorie bleibt, liegt daran, dass Direktor Hwang Dong-hyuk selbst den Grund für die Farbe erklärt hat. In einem Interview mit Zapzee sagte er, dass sich Gi-hun die Haare zu Beginn der Serie niemals rot gefärbt hätte. Dass er es am Ende tut, soll zeigen, wie wütend er ist und wie die Spiele ihn beeinflusst haben.

10. Wenn Gi-hun beim Versuch, die Spiele zu beenden, stirbt, geht seine Tochter wie Hwang Jun-ho auf die Suche nach ihm

Wir haben ja schon gemerkt, dass der Regisseur von Squid Game gerne Hinweise in die Serie streut. Das ist auch der Grund für diese Theorie, die zwar etwas an den Haaren herbeigezogen klingt, aber trotzdem interessant ist. Wir sehen Gi-huns Tochter am Anfang der Serie, wie sie (versehentlich) ein Feuerzeug in Form einer Waffe von ihrem Vater geschenkt bekommt. Was, wenn das darauf deuten soll, dass Gi-hun beim Versuch, die Spiele zu beenden, stirbt und sie sich wie Jun-ho mit seinem Bruder auf die Suche nach ihm macht?

Dafür müsste sie natürlich noch einige Jahre älter werden, aber wenn Gi-hun nicht zurückkommt, ist es nicht völlig abwegig, dass seine Tochter irgendwann versuchen würde, ihren Vater zu finden. Schließlich hat Jun-ho seinen Bruder auch fünf Jahre lang gesucht.

11. Jun-hos Bruder wollte die Spiele entlarven und wurde beim Versuch selbst zum Macher

Wir merken, dass Jun-ho etwas an seinem Bruder liegt, als er sich diesem letztendlich konfrontiert sieht. Was ist, wenn er selbst nach seinem Sieg 2015 die Spiele entlarven wollte, dabei aber erwischt wurde? Vielleicht wurde er dann gezwungen, die Spiele selbst als Macher weiterzuführen, um nicht umgebracht zu werden oder vielleicht, um seine Familie davor zu beschützen, rekrutiert oder ermordet zu werden? Dazu könnte auch kommen, dass Jun-hos Bruder ihm über Umwege die Karte zukommen lassen hat, um ihn herzulocken und die Spiele an seiner Stelle zu beenden.

Und? Was denkst du über diese Squid Game-Theorien? Hast du auch noch eine, die hier noch gefehlt hat?

Neben den Leuten, die Theorien über die Serie aufstellen, gibt es aber auch noch extremere Fans: Einige von ihnen sind so weit gegangen, dass laut Berichten von ingame* wegen ihnen die Twitch-Streamerin „SquidGame“, die in Wirklichkeit Lydia heißt, gebannt wurde. Die Streamerin konnte ihren Account aber nach einigen Stunden wieder zurückbekommen, nachdem ihre Fans gegen den Bann vorgegangen sind. (*ingame ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA)

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