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1899: Kritik zur 1. Staffel der Netflix-Mysteryserie

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1899
1899 © Netflix

In der Pilotfolge der Mystery-Serie „1899“ krachte es vor mythologischen und kryptischen Andeutungen, so dass man sich in einem handfesten Mystery-Thriller mit einer übernatürlichen Komponente wähnte. Die Auflösung ist zwar nicht schlecht, hält aber leider auch nicht gänzlich, was sie verspricht. 

Acht Episoden und rund 400 Minuten dauert es, bis die erste Staffel der Serie „1899“ von den „Dark“-Machern mit dem großen Finale „The Key“ ihren Abschluss findet (hier die Kritik zur Pilotfolge). Nach einem Schwall pseudoreligiöser, mythischer und mysteriöser Anspielungen entpuppt sich die Show dabei letztlich als eine relativ schlichte Science-Fiction-Geschichte. Nicht, dass dies per se schlecht wäre, allerdings schürten vornehmlich die ersten beiden Folgen Erwartungen, die der groß gedachte, doch im Ergebnis leider zu vorhersehbare Plot nicht halten kann.

Wie schon in der Review zur Pilotfolge festgestellt, arbeiten Baran bo Odar und Jante Friese mit einem Wust bekannter Motive wie schwarzen Pyramiden, Zahlensymbolik oder Schiffen, die die Namen altgriechischer mythologischer Gestalten tragen. Zusammengenommen entsteht so der Eindruck, dass uns „1899“ auf eine Ebene entführt, die weit über alles hinausgeht, wozu Menschen imstande sind. Das große Rätsel bildet die Frage, ob wir es am Ende mit Dämonen, Aliens oder irgendeinem anderen überirdischen Phänomen zu tun haben. Was in der Staffel sonst noch zu besprechne ist, lesen Sie bei Serienjunkies.de. (Reinhard Prahl)

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