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Sci-Fi-Serie nach nicht mal einem Monat gecancelt – Netflix-Star meldet sich erstmals zu Wort

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Von: Sophie Waldner

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Die Live-Action-Version von „Cowboy Bebop“ auf Netflix.
Die Live-Action-Version ist seit 19. November auf Netflix verfügbar. Nur kurze Zeit später wurde sie gnadenlos abgesetzt. © Nicola Dove/Netflix

Im November 2021 nahm Netflix eine neue Sci-Fi-Serie ins Programm auf. Die Fans hatten sie schon sehnsüchtig erwartet. Doch dann traf Netflix eine unerwartete Entscheidung.

Der Streamingdienst Netflix* hatte große Hoffnung in die neue Sci-Fi-Serie „Cowboy Bebop“ gelegt. Immerhin konnte sie mit einer Starbesetzung glänzen. Und auch die Fans wollte die Serie endlich zu Gesicht bekommen. Im November 2021 war es dann endlich soweit. Nach nur drei Wochen geschah allerdings, womit niemand gerechnet hatte. Netflix traf die Entscheidung, „Cowboy Bebop“ abzusetzen. Für die Fans ein Schlag ins Gesicht. Aber auch für die Darsteller. Der Netflix-Star John Cho, der Spike Spiegel in „Cowboy Bebop“ verkörpert, konnte es selbst nicht fassen. Im Gespräch mit dem US-Magazin The Hollywood Reporter erzählt er, wie viel Herzblut er in die Anime-Adaption gelegt hat.

„Cowboy Bebop“ rigoros abgesägt – so reagierte Netflix-Star John Cho

Die Nachricht über die schnelle Absetzung der Serie hat John Cho schockiert und enttäuscht, wie er erklärt. „Aber die Resonanz hat mich sehr gefreut“, fügt er an. Am liebsten hätte er sich sofort mit allen in Verbindung gesetzt, um sie zu umarmen. Für „Cowboy Bebop“ hat der Schauspieler einiges auf sich nehmen müssen. Und auch seine Familie hat ihn dabei unterstützt. „Wir haben die Serie in Neuseeland gedreht, also ist meine Familie dorthin gezogen. Es war einfach ein großes Ereignis in meinem Leben und plötzlich war es vorbei“, erzählt er gegenüber The Hollywood Reporter.

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„Cowboy Bebop“: John Cho verletzte sich schwer während Netflix-Produktion

Der Netflix-Star erklärt außerdem, dass er sich während der Dreharbeiten verletzte. Es folgten eine Operation und Reha. Um wieder vollständig fit zu werden, musste er sich ein Jahr Auszeit nehmen. „Es war ein riesiger Berg, den ich zu erklimmen hatte, um mich von dieser Verletzung zu erholen. Das Ergebnis war ein gutes Gefühl für mich“, so Cho. Nach dem langen Heilungsprozess ist er zurückgekommen und hat die Serie beendet. Wie sich herausstellen sollte, leider ohne den gewünschten Erfolg. (swa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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