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Die 11 schlimmsten Netflix-Weihnachtsfilme von „geht eigentlich“ bis „oh du Schreckliche“

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Von: Nadja Goldhammer

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Links ist Vanessa Hudgens in einer Doppelrolle für Netflix „Prinzessinnentausch“ zu sehen und rechts Lindsay Lohan in „Fallin for Christmas“.
Es geht wieder los ... © Netflix/Scott Everett White/Netflix

Schon den neuesten Weihnachtsfilm auf Netflix gesehen?

Ich bin mir nicht sicher, wann es angefangen hat, aber Netflix hat seit einiger Zeit einen Hang dazu entwickelt, dermaßen schlechte Originals zur Weihnachtszeit zu produzieren, dass mir manchmal wirklich die Worte fehlen. Klar, es ist bald Weihnachten, es gibt gemütliche Kulissen, Weihnachtsbäume und noch ein paar extra Goodies in Form von Auftritten bekannter Schauspieler:innen, die endlich mal wieder über den Bildschirm flimmern.

Aber jetzt mal ehrlich. Man muss nicht jedes klebrig-kitschige Drehbuch verfilmen, das produziert wird, oder? Ich meine, es ist völlig okay, wenn du die Filme magst. Ich urteile nicht. Das ist nur meine persönliche Meinung.

Hier also mein persönliches Ranking der nervigsten Weihnachtsoriginals auf Netflix.

11. „Holidate“ (2020)

Die Besetzung von Emma Roberts ist eine von den oben genannten Goodies, die ich gemeint habe. Emma spielt eine junge Frau, die der letzte Single in ihrer Familie ist. Damit die sie nicht weiter unter Druck setzt, lacht sie sich für die Feiertage einen Typen im Einkaufszentrum an. Holidate erfindet das Genre auf keinen Fall neu, ABER er ist trotzdem ganz unterhaltsam. Die Charaktere sind relativ sympathisch und die Familie wirkt amüsant überdreht. Deshalb ein „kann man machen“ von mir.

10. „Love Hard“ (2021)

Ich habe diese Titelinspo von Stirb langsam (Die Hard) nicht ganz geschnallt und finde es auch ein wenig überzogen, aber gut. An sich ist die Idee ganz schön und erinnert daran, dass man sich selbst treu bleiben sollte. Die Charaktere sind auf Zack, die Sprüche sind nicht überragend, aber sie sitzen und ich musste an mehreren Stellen lachen. Das ist ein gutes Zeichen übrigens. Leider übertreibt es der Film dann hin und wieder mal mit der Klischeekiste. Aber ein solides „ist eigentlich ganz okay“ hat der Film sich verdient.

9. „Alles Gute kommt von Oben“ (2020)

Ich bin eigentlich überrascht, dass das Setting mal so ganz anders war als sonst. Klar, immer noch ein klassisches Boy Meets Girl-Thema, wobei beide erst so gar nicht zusammenpassen und dann verlieben sie sich ganz doll. Standard. Aber ein super schönes Setting und eine Mission, die daran erinnert, dass „Geben“ das Schönste an Weihnachten ist.

8. „Falling for Christmas“ (2022)

Okay, hier gibt es in der Liste einen klaren Knick in Richtung schmerzhaftere Filme, vor denen ich dich nicht verschonen werde. Dieser Film ist nur so weit oben, weil ich von Lindsay Lohan nichts mehr mitbekommen habe und mich wirklich gefreut habe, sie zu sehen. Ich meine, ich bin ein 2000er-Teen-Girl, Lindsay ist quasi meine Freundin gewesen.

Der Film selbst ... Reiche Tochter hat einen Unfall, hat Amnesie und verweilt in dem Hotel von einem gut aussehenden Witwer ... Ja gut, ich glaube den Rest kannst du dir denken.

7. „Weihnachten in der Wildnis“ (2019)

Charlotte aus Sex and the city. Definitiv wegen Charlotte und vielleicht auch wegen der super schönen Kulisse vom afrikanischen Sambia. Die Geschichte ist ähnlich kitschig wie die anderen. Verlassene Ehefrau geht allein nach Sambia, trifft da auf einen ganz tollen Piloten und ja ...

6. „The Noel Diary“ (2022)

Ein erfolgreicher Schriftsteller muss die Sachen seiner verstorbenen Mutter in seinem einstigen Elternhaus durchsuchen. Zufällig klopft die damals zur Adoption freigegebene Tochter seiner damaligen Nanny an die Tür.
Diesen Film habe ich mir extra für diese Liste angeschaut. Der hübsche Hauptdarsteller (und die wunderschöne Hauptdarstellerin!) hat den Kitsch ein bisschen wiedergutgemacht, aber das rettet den Film leider nicht.

5. „A Castle for Christmas“ (2021)

Bleiben wir einfach mal bei den erfolgreichen Schriftsteller:innen. Eine von denen, die einen riesen Flop gelandet hat, geht nach Schottland, um sich das Schloss ihrer Träume zu kaufen und verliebt sich dabei in den mürrischen Schlossbewohner. Alles klar ...

4. „The Holiday Calendar“ (2018)

Ein eigentlich ganz cooles, süßes Pärchen mit der wohl langweiligsten Story, die ich jemals gehört habe. Eine aufstrebende Fotografin bekommt einen antiken Weihnachtskalender geschenkt, der die Zukunft voraussagen kann. Hört sich zwar magisch an, die Umsetzung ist aber leider alles andere als das.

3. „Die Weihnachtskarte“ (2017)

Damit sie das Unternehmen ihres Vaters übernehmen kann, muss Ellen zu dessen ehemaligem Geschäftspartner reisen, um diesem eine Weihnachtskarte zu bringen. Schon mal was von Postweg gehört? Na ja, gut ... Schneesturm ... junger Wirt ... Mehr muss ich nicht sagen.

2. „Prinzessinentausch“ (2018)

Bei diesem Film konnte Vanessa Hudgens auch in Doppelrolle nichts daran ändern, dass ich körperliche und seelische Schmerzen beim Schauen des Films hatte. Eigentlich sagt der Titel schon alles. Es ist ein Doppeltes Lottchen-Spiel zwischen einer Bäckerin und einer Prinzessin. Darum hat sicher keiner gebeten. Und um ZWEI Fortsetzungen erst recht nicht.

1. „A Christmas Prince“ (2017)

Ich dachte nicht, dass der letzte Film übertroffen werden kann, aber siehe da: Eine Journalistin soll sich als Undercover Nanny in das Königshaus einschleichen, um zu schauen, ob der Prinz wirklich so böse unterwegs ist, wie alle behaupten. Natürlich verlieben sich die beiden ohne nennenswerten Spannungsbogen und alles ist total toll. Außer der Film für die Zuschauer:innen versteht sich.

Zu viel des Guten? Dann sieh dir doch mal diese witzigen Tweets über Weihnachtsfeiern in Deutschland an, um dich auf andere Gedanken zu bringen.

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