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8 Serien-Spin-offs, die nicht an ihr Original herankommen und 8, die es schaffen

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„House of the Dragon“: Rhaenyra Targaryen (Emma D‘arcy) steht zwischen Dünen. „Gilmore Girls: A Day in the Life“: Lorelai (Lauren Graham) und Rory (Alexis Bledel) stehen Arm in Arm und halten Blumensträuße in der Hand.
Top oder Flop: Serien-Spinoffs © Picturelux/IMAGO, Everett Collection/IMAGO

Jetzt mal ganz ehrlich, brauchten wir „Gilmore Girls: A Year in the Life“ wirklich?

Es ist ein komisches Gefühl, wenn die Lieblingsserie zu Ende geht. Geheimnisse werden gelüftet, Storylines zu Ende gebracht und du selber fragst dich, wie du deine innere Leere denn jetzt füllen kannst. Genau deshalb gibt es Prequels, Sequels und Spin-Offs. Gefühlt hat jede Serie mindestens einen davon und von totaler Flop bis preisgekrönt ist alles dabei.

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Viele der Serien, die wir heutzutage anschauen, sind von älteren Shows und Filmen inspiriert. Manchmal lohnt es sich, die Charaktere und die Geschichte noch einmal aufleben zu lassen, aber manchmal wäre es besser gewesen, hätte man das Original einfach auf sich beruhen lassen.

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Ich finde zum Beispiel, dass diese acht Spin-offs ihren Vorgängern nicht das Wasser reichen können ...

1. „How I Met Your Father“ („How I Met Your Mother“)

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Als ehemaliger „Lizzie McGuire“ Fan werde ich alle Projekte von Hillary Duff unterstützen. Also habe ich mich durch „How I Met Your Father“ gequält. Die Serie ist ähnlich aufgebaut wie ihr Vorgänger, hat aber weniger Charme. Wie es sich für eine richtige Sitcom gehört, geht es um eine Gruppe abgedrehter, eindimensionaler Charaktere, die in jeder Folge wertvolle Dinge fürs Leben lernen. Sie sind aber einfach nicht so liebenswürdig, wie der Cast von „How I Met Your Mother“.

2. „The Winchesters“ („Supernatural“)

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In all seinen 15 Staffeln hatte „Supernatural“ die ein oder andere Folge, in der Sam und Dean plötzlich in einem anderen Universum gelandet sind. Wie wäre es zum Beispiel, wenn die zwei Brüder keine Monster jagen, sondern ganz normale, langweilige Bürojobs haben? Genau aus diesem Grund müsste „The Winchesters“ eigentlich total gut sein. Es ist ein Prequel, in dem die jungen Eltern von Sam und Dean, John und Mary, beide Monsterjäger:innen sind. Die Idee hat so viel Potenzial, aber die Serie wirkt einfach lieblos.

3. „Fuller House“ („Full House“)

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Ich liebe Reunions, keine Frage, aber „Fuller House“ hat irgendwie beim Anschauen nicht so Spaß gemacht, wie der Vorgänger. Staffel eins war noch aufregend und toll, nach 20 Jahren haben wir endlich die Tanners wiedergesehen. Aber ab da wurde es fünf Staffeln lang immer sonderbarer – und das nicht im positiven Sinne. Die Charaktere werden zu Karikaturen ihrer selbst. Ich finde, ein Special (oder eine limited Series) wären hier besser gewesen.

4. „Gilmore Girls: A Year in the Life“ („Gilmore Girls“)

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Als ich das erste Mal von diesem Spin-off gehört habe, habe ich mich so gefreut. Ich habe „Gilmore Girls“ öfter durchgeschaut, als ich zugeben will (am liebsten in der Früh, bei meinem Kaffee, Kaffee, Kaffee) und jedes Mal fallen mir neue Dinge auf, die die Serie immer besser machen.

Das Sequel, in dem wir ein Jahr in Star Hollow verbringen, hatte schon ein paar gute Momente, aber kommt insgesamt einfach nicht an die Magie der Originalserie heran.

5. „Joey“ („Friends“)

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Wenn du Joey Tribbiani fragen würdest, wie er seine Zeit in seinem Spin-off einschätzen würde, würde er wahrscheinlich in seine Pizza weinen. Natürlich ist Joey einer der beliebtesten Charaktere der 2000er, aber seine eigene Spin-off-Serie war damals trotzdem nicht so erfolgreich.

Vielleicht hat es an den Autor:innen gelegen, vielleicht braucht man auch alle „Friends“ Charaktere, damit sie gut sind.

6. „Die Ringe der Macht“ („Herr der Ringe“ Trilogie)

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Zwar hat „Die Ringe der Macht“ offiziell nichts mit den „Herr der Ringe“ Filmen von Peter Jackson zu tun, aber ich zähle es trotzdem als Prequel für diese legendäre Trilogie, die auf den Büchern von J.R.R. Tolkien basiert. Jackson selbst hatte mit Amazons Mittelerdeabenteuer nichts zu tun, aber trotzdem kommen einige Charaktere in beiden Adaptionen vor, auch wenn „Ringe der Macht“ ganze 1000 Jahre vor „Herr der Ringe“ spielt.

Die Prime-Serie ist gut gemacht, mit wunderschöner Kameraarbeit, aber sie kommt nicht an die Liebe und den Charme der Originaltrilogie heran.

7. „Die Welt und Riley“ („Das Leben und Ich“)

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Ein bisschen muss ich „Die Welt und Riley“ ja in Schutz nehmen, schließlich es ist verdammt schwer, an eine der besten Coming-of-Age Serien der 90er heranzukommen. „Das Leben und Ich“ wurde das erste Mal 1993 ausgestrahlt. In der Serie erleben wir zusammen mit Cory, Shawn und Topanga ihre Jugend, bis zur letzten Folge im Jahr 2000.

Zuschauer:innen haben diese Charaktere sieben Staffeln lang begleitet und haben sie aufwachsen und erwachsen werden sehen, es ist also wenig überraschend, dass das kurzlebige Sequel nicht so erfolgreich war.

8. „Die wilden Neunziger“ („Die wilden Siebziger“)

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„Die wilden Neunziger“ kommt zwar nicht an seinen Vorgänger, „Die wilden Siebziger“ heran, macht aber trotzdem die ein oder andere Sache richtig. Red und Kitty Forman (und andere Lieblinge aus „Die wilden Siebziger“) sind mit von der Partie und die Serie lebt die Nostalgie für die Neunziger Jahre richtig.

Leider haben die neuen Charaktere nicht die gleiche Chemie, wie die Kids aus den Siebzigern. Vielleicht ändert sich das aber noch in der zweiten Staffel.

Wie wir gesehen haben, funktionieren Spin-offs nicht immer, aber manchmal findet man einen Schatz, der fast so gut, oder sogar besser, als das Original ist. Hier sind acht Spin-offs, die alle Erwartungen übertroffen haben:

9. „House of the Dragon“ („Game of Thrones“)

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Wie glaube ich alle, deren Herz von der letzten Staffel von „Game of Thrones“ gebrochen wurde, habe ich nicht viel von „House of the Dragon“ erwartet. Trotz der kontroversen letzten Staffel hat „Game of Thrones“ die Welt des Fantasy-TVs nachhaltig verändert. Auch deshalb hat so ziemlich niemand daran geglaubt, dass diese neue Serie, in der es vor allem um das Haus Targaryen geht, gut werden wird.

Aber „House of the Dragon“ hat uns alle überrascht: Super Schauspieler:innen, eine epische Geschichte und die letzte Folge war die perfekte Grundlage für die zweite Staffel. „House of the Dragon“ und „Game of Thrones“ sind, obwohl sie in derselben Welt spielen, ziemlich unterschiedlich, sodass man sie schwer vergleichen kann. Trotzdem erinnern die Musik und das Setdesign an das Westeros, was wir kennengelernt haben.

10. „Better Call Saul“ („Breaking Bad“)

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„Breaking Bad“ ist wahrscheinlich eine der besten Serien aller Zeiten, als also der Spin-off „Better Call Saul“ im Jahr 2015 herausgekommen ist, waren die Erwartungen riesig. Die Serie, in der es um den Anwalt Saul Goodman geht, ist gleichzeitig ein Prequel, Sequel und Spin-off. Sie spielt vor, während und nach den Ereignissen in „Breaking Bad“ und wurde für ganze 46 Emmys nominiert.

11. „The Originals“ („Vampire Diaries“)

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„Vampire Diaries“ hat Mitte der 2000er Jahre das CW Network dominiert, die Popularität der Serie war genauso unsterblich wie Elena, Damon, Stefan und Co. Der Ableger „The Originals“ folgt den uralten Geschwistern Klaus, Elijah und Rebekah nach New Orleans. Die Serie wirkt ohne das ganze Highschool-Drama etwas erwachsener, hat die richtige Menge an CW-Abgedrehtheit und ist, finde ich zumindest, besser als „Vampire Diaries“.

„The Originals“ hat sogar einen eigenen Spin-off bekommen: In „Legacies“ geht es um Klaus‘ Tochter Hope und ihr Highschool-Leben voller Drama.

12. „Die Legende von Korra“ („Avatar: Der Herr der Elemente“)

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Wenn du ein Fan von Aangs Abenteuern in „Avatar: Der Herr der Elemente“ bist, solltest du dir unbedingt die Nachfolgerserie anschauen. „Die Legende von Korra“ bleibt dem Stil, der Erzählweise und dem intelligenten Schreibstil von „Avatar“ treu, fühlt sich aber trotzdem anders an, weil es um Korra, geht, die 70 Jahre nach Aang der Avatar ist. Korras Kapitel werden nie langweilig und wiederholen nicht einfach die Geschichte des Vorgängers.

13. „Young Sheldon“ („The Big Bang Theory“)

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Wenn man bedenkt, dass Prequels sich oft schwertun, auf eigenen Beinen zu stehen, ist es eine angenehme Überraschung, dass „Young Sheldon“ seinen Weg gefunden hat. In der Serie geht es, wie der Name schon sagt, um den jungen Sheldon Cooper. Dabei ist die Serie keine gewöhnliche Sitcom. Sie kopiert nicht den Humor von „The Big Bang Theory“ und geht ihren eigenen Weg als Dramedy über Familie und Dazugehörigkeit. Außerdem ist die Besetzung von Mini-Sheldon einfach perfekt.

14. „WandaVision“ (Marvel Cinematic Universe)

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„WandaVision“ war die allererste MCU-Serie, die auf Disney+ veröffentlicht worden ist und die erste in einer Reihe guter Marvel-Serien der Streaming-Plattform. Die Serie ist ein Spin-Off der MCU-Filme mit Scarlet Witch und ist eher eine eigene Geschichte, als eine Avengers-Superhelden-Mischung. Jede Folge erinnert an eine bestimmte Ära des Fernsehens.

„WandaVision“ ist eine einzigartige und kreative Geschichte, die sich mit Trauer und psychischer Gesundheit beschäftigt.

15. „The Mandalorian“ („Star Wars“)

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Mit Serien wie „The Mandalorian“, „Obi-Wan Kenobi“ und „Andor“ hat eine neue Ära im Star Wars Universum angefangen. Zwar sind die Serien alle total unterschiedlich, aber sie bleiben trotzdem Star Wars treu.

In dieser Liste will ich aber vor allem „The Mandalorian“ hervorheben, weil damit „Star Wars“ TV von Grund auf verändert wurde. Auf der einen Seite erinnert „The Mandalorian“ an die alten George Lucas Filme, auf der anderen Seite ist es eine eigenständige, starke Geschichte.

16. „Frasier“ („Cheers“)

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Man vergisst leicht, dass diese typische 90er-Jahre-Sitcom auf „Cheers“ basiert, die Comedy-Show, die in den 80ern das US-Fernsehen beherrscht hat. Beide Serien liefen ganze elf Staffeln lang, aber „Frasier“ hat es geschafft, sich auch außerhalb der Originalserie einen Namen zu machen.

In der Serie geht es um den Psychiater Frasier Crane, der in seine Heimatstadt zurückkehrt und seine Familie wiedertrifft. Die Serie hat insgesamt 37 (!!!) Emmys gewonnen und ist ganze 107 Mal nominiert worden!

Top oder Flop, was sagst du zu diesen Sequels, Prequels und Spin-offs? Verrate es uns gerne in den Kommentaren!

Aber nicht nur Serien-, sondern auch Filmsequels können enttäuschend sein. Hier teilen Leute 11 Filmfortsetzungen, die sie richtig schrecklich fanden.

Dieser Post wurde von einem Post von Kailey Hansen übersetzt.

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