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Mord an Ayleen: Verdächtiger als Mehrfachintensivtäter auf dem Radar gewesen

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Von: Tobias Utz, Alexander Gottschalk, Karolin Schäfer, Sebastian Richter, Florian Dörr

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Am Teufelsee im Wetteraukreis wurde die Leiche von Ayleen (✝14) aus Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) gefunden.
Am Teufelsee im Wetteraukreis wurde die Leiche von Ayleen (✝14) aus Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) gefunden. © Frank Rumpenhorst/dpa

Im Teufelsee im Wetteraukreis wird die Leiche der vermissten Ayleen gefunden. Der mutmaßliche Mörder ist den Behörden schon lange bekannt.

Update vom Freitag, 12. August, 17.54 Uhr: Über den Verdächtigen im Fall der getöteten 14-jährigen Ayleen werden immer mehr neue Details bekannt. So wurde der 29-Jährige im Mai wegen zahlreicher Verkehrs- und Diebstahlsdelikte als Mehrfachintensivtäter eingestuft. Deswegen sollte eigentlich auch Anfang August eine Verhandlung vor einem Amtsgericht gegen ihn beginnen, bestätigte Oberstaatsanwalt Manuel Jung in Wetzlar am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Jugendliche im Alter von 14 und 17 Jahren haben Anzeige gegen den Verdächtigen gestellt. Bereits bekannt war, dass der 29-Jährige im Frühjahr eine Schülerin auf dem Blütenfest in Rosbach belästigt haben soll. Deswegen wurde Strafanzeige wegen des Verdachts der versuchten Nötigung erstattet. Ende März und Anfang April gab es dann Anzeigen von zwei 14-Jährigen wegen sexueller Belästigung und Nötigung. „Die Anzeigen sind unmittelbar in die Bearbeitung gegangen“, sagte Jung. Die Akte ging an die Staatsanwaltschaft und liege nun wegen weiterer Ermittlungen wieder bei der Polizei. Warum weiter ermittelt werden muss, wollte Jung aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen. Nach Ende der Führungsaufsicht im Januar wurde der Verdächtige im Fall Ayleen nach den Worten Jungs am 19. Mai als Mehrfachintensivtäter eingestuft - wegen niederschwelliger Verkehrs- und Diebstahlsdelikte.

Neun Anklagen gegen ihn seien gebündelt worden, bereits am 8. August hätte gegen ihn verhandelt werden sollen. „Der war hier auf dem Schirm“, sagte Jung. Hier sei zeitnah effektiv Aufarbeitung betrieben worden. Die Einstufung als Mehrfachintensivtäter sei kein Überwachungsprogramm wie die Führungsaufsicht. Jedoch sei der Mann auch unter der Aufsicht mit Diebstahls- und Verkehrsdelikten straffällig geworden. Dass die Federführung der Ermittlungen im Fall Ayleen nach Hessen kommt, hält Jung für möglich. „Es gibt erste klare Signale aus Freiburg, dass der Fall nach Hessen abgegeben wird.“

Update vom Donnerstag, 11. August, 11.31 Uhr: Der Tatverdächtige der getöteten Ayleen (✝14) stand wohl einige Zeit nicht unter behördlicher Überwachung. Das berichtet die Hessenschau. Bis Anfang des Jahres stand der 29 Jahre alte Mann aus Hessen unter Führungsaufsicht. Anschließend sollte er in das Nachfolge-Programm der hessischen Polizei für Mehrfach- und Intensivtäter (MIT) aufgenommen werden, wie der hr aus Ermittlerkreisen erfuhr. Dieser Übergang erfolgte jedoch nicht direkt, sondern zeitlich versetzt, weshalb der Tatverdächtige zeitweise nicht unter Beobachtung der Polizei stand. Schuld daran könnten Abspracheprobleme innerhalb der Behörden gewesen sein.

Unter Führungsaufsicht stand der Tatverdächtige bereits seit 2017. In dieser Zeit war er auch bei der Fachambulanz der forensischen Psychiatrie in Behandlung. Seinen Wohnsitz durfte er nur in Absprache mit dem Gericht und der Fachambulanz wechseln, so das Landgericht Limburg. „Weisungen in Bezug auf Aktivitäten im Internet“ habe es hingegen keine gegeben. Während der 29-Jährige aus Hessen unter Führungsaufsicht stand, wurde er außerdem von der Bewährungshilfe und dem hessischen LKA beobachtet.

Verdächtiger im Mordfall Ayleen: Gericht lehnte Verlängerung der Führungsaufsicht im Januar ab

Im Januar 2020 wurde die Führungsaufsicht des Tatverdächtigen zunächst um zwei Jahre verlängert. Danach lief sie jedoch aus. Die Begründung des Gerichts im Januar dieses Jahres lautete, dass es zu keinen weiteren Sexualdelikten gekommen sei. Wie der hr berichtet, versuchte der Tatverdächtige jedoch auch während der Zeit seiner Beobachtung durch die Behörden junge Mädchen zu kontaktieren. Eine junge Frau aus Wetzlar und deren Schwester habe er über Snapchat angeschrieben und versucht zu küssen. Zudem sind der Staatsanwaltschaft Wetzlar weitere Fälle sexueller Belästigung bekannt. Diese soll der 29-Jährige kurz vor dem Verschwinden Ayleens (✝14) begangen haben.

Mord an Ayleen (✝14): Verdächtiger soll Schülerin in Bad Nauheim angesprochen haben

Update vom Donnerstag, 4. August, 11.02 Uhr: Der im Zusammenhang mit dem Tod einer südbadischen Schülerin festgenommene 29 Jahre alte Mann aus Hessen soll im Frühjahr eine Schülerin in Bad Nauheim (Wetteraukreis) belästigt haben. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Gießen sagte, dass seit Dienstag (02. August) eine Strafanzeige gegen den Beschuldigten wegen des Verdachts der versuchten Nötigung vorliege. Zuvor hatte die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ darüber berichtet.

Der Mann soll Ende April versucht haben, ein 17 Jahre altes Mädchen unter anderem durch Textnachrichten zu einer Beziehung zu nötigen. Anfang Mai sei Strafanzeige gegen den 29-jährigen bei der Polizei in Friedberg erstattet worden. Zu den verschiedenen Maßnahmen nach dieser Anzeige habe auch eine Gefährderansprache gehört. Zum Zeitpunkt des Vorfalls stand der Mann, ein vorbestrafter Sexualstraftäter, nicht mehr unter Führungsaufsicht. Nach Angaben des Landeskriminalamts war diese Anfang des Jahres gerichtlich beendet worden.

Ayleen (✝14) tot in der Wetterau gefunden: Mutmaßlicher Mörder klagte mit Erfolg gegen Polizeiüberwachung

Update vom Mittwoch, 3. August, 12.12 Uhr: Der mutmaßliche Mörder der 14-jährigen Ayleen (✝) aus Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) bei Freiburg war für die Polizei kein Unbekannter. Der heute 29-Jährige aus der Nähe von Wetzlar wurde bereits als Jugendlicher vom dortigen Amtsgericht wegen versuchten sexuellen Missbrauchs, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Vergewaltigung verurteilt. Bis 2017 saß er in einer Psychiatrie. Im Anschluss kam er frei.

Wie Focus online nun aus hessischen Justizkreisen erfahren haben will, sei der mutmaßliche Täter nach seiner Entlassung zunächst engmaschig von der Polizei überwacht worden. Die Überwachung soll auf drei Jahre angelegt worden sein und hätte laut Focus-Angaben 2020 enden sollen.

Der Fall Ayleen (✝14): Polizei wollte Verdächtigen wohl weiter überwachen

Dazu kam es jedoch nicht: Nach Ablauf der drei Jahre wurde vom zuständigen Amtsgericht in Wetzlar entschieden, dass die enge polizeiliche Überwachung unbefristet weiterlaufen solle. Offenbar muss es in der Zeit davor zu Verstößen oder Auffälligkeiten gekommen sein, die für eine Verlängerung der Überwachung sprachen. Die Polizei ging also noch von einer Gefährdung aus.

Doch dagegen klagte der inzwischen 29-Jährige, der nun als mutmaßlicher Mörder im Fall Ayleen aus Gottenheim gilt - und hatte damit Erfolg. Wie Focus online weiter berichtet, sei die Überwachung auf gerichtliche Anordnung Anfang 2022 eingestellt worden. Die Einstellung soll gegen den Willen der Polizei erfolgt sein. Im Sommer kam es dann zum Mord an der 14-jährigen Ayleen aus Gottenheim, die vor wenigen Tagen tot im Teufelsee im hessischen Wetteraukreis aufgefunden wurde.

Ayleen (✝14) tot im Wetteraukreis gefunden: Viele ungelöste Fragen

Update vom Dienstag, 2. August, 15.25 Uhr: Die Ermittlungen im Fall der toten Ayleen (✝14) aus Gottenheim dürften sich noch Wochen hinziehen. Das prognostizierte der Leiter der Freiburger Staatsanwaltschaft, Dieter Inhofer, am Montag (1. August). Trotz der Festnahme eines 29-jährigen Tatverdächtigen (siehe Update vom Montag, 1. August) sind noch ganz grundlegende Fragen zu klaren. An erster Stelle: Wie und wo kam die Schülerin ums Leben?

Gefunden wurde ihre Leiche am Freitag (29. Juli) im Teufelsee im hessischen Wetteraukreis. Der Tatverdächtige kommt ganz aus der Nähe: Aus Waldsolms einer 5000-Einwohner-Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis nahe Wetzlar, wie die Bild nun erfahren haben will. Ihrem Bericht zufolge arbeitete der vorbestrafte Sexualstraftäter bei einem Sicherheitsunternehmen in Frankfurt. Festgenommen wurde er in Friedrichsdorf-Köppern (Hochtaunuskreis), offenbar auf dem Heimweg von der Arbeit.

Zuvor soll das SEK die leere Wohnung des 29-Jährigen in einem Mehrfamilienhaus gestürmt haben. Bekannt war bislang, dass es eine Durchsuchung gab, bei der auch persönliche Gegenstände von Ayleen gefunden wurden. Übereinstimmenden Medienberichten nach handelte es sich um Kleidungsstücke, bestätigten wollten dies die Ermittler zunächst nicht. Der Beschuldigte schweigt bislang zu den schweren Vorwürfen gegen seine Person.

Der Fall Ayleen (✝14): Handydaten zeigen Verdächtigen am Leichenfundort in der Wetterau

Er soll Ayleen am Abend des 21. Juli von ihrem südbadischen Heimatort aus nach Hessen gebracht haben. Ob sie freiwillig mit ihm mitging oder gezwungen wurde, ist genauso noch unklar, wie das Verhältnis der beiden zueinander. Die 14-Jährige und der Erwachsene hatten mehrere Wochen lang über das Internet und das Online-Spiel „Fortnite“ Kontakt gehabt. Ob der Tatverdächtige dort mit seiner wahren Identität auftrat, ist ungeklärt. Die Ermittler haben noch massenweise Datenmaterial auszuwerten.

Was Ayleen nach ihrem Verschwinden widerfuhr, versucht die Polizei derzeit zu rekonstruieren. Anhand von Handydaten konnte sie nachweisen, dass der Tatverdächtige in der Nacht auf den 22. Juli am Teufelsee in der Wetterau war. Dort, wo eine Woche später die Leiche der Schülerin gefunden wurde. Wann sie starb, steht noch nicht fest. Medienberichten nach soll sich der 29-Jährige danach bis zum 27. Juli auf einem Campingplatz aufgehalten haben.  

Leichenfund im Wetteraukreis: Verdächtiger festgenommen - Ayleen (✝14) kannte ihn übers Internet

Update vom Montag, 1. August, 15.15 Uhr: Die Polizei hat im Fall der toten Ayleen aus Gottenheim einen Tatverdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen 29-Jährigen aus der Nähe von Wetzlar, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag (1. August) bei einer Pressekonferenz in Freiburg mitteilten. Der Mann sitzt mittlerweile im Breisgau in Untersuchungshaft. Er steht unter dem Verdacht der Entziehung Minderjähriger, sexueller Nötigung und des Mordes in Verdeckungsabsicht.

Der Verdächtige war der Polizei bekannt. 2007 war er als 14-Jähriger vom Amtsgericht in Wetzlar wegen versuchtem sexuellen Missbrauch, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Vergewaltigung verurteilt worden. Er soll damals eine 11-Jährige von hinten angegriffen haben. Bis 2017 saß der Mann in einem psychiatrischen Krankenhaus, danach kam er frei. Bis Januar 2022 stand er unter Führungsaufsicht in einem Programm für rückfallgefährdete Sexualstraftäter, bevor diese regulär endete.

Der heute 29-Jährige wurde am Freitag (29. Juli) in Köppern, einem Stadtteil von Friedrichsdorf, festgenommen. Er hatte sich zuvor in Frankfurt aufgehalten. Er soll die Tat zunächst gegenüber den Polizisten abgestritten haben, inzwischen schweigt er zu den Vorwürfen. Die Ermittler gehen davon aus, dass er die 14-Jährige am 21. Juli, einem Donnerstag, in seinem Auto von Baden-Württemberg aus nach Hessen brachte. Dort wurde die Leiche der Teenagerin, nach der zu diesem Zeitpunkt noch eine Vermisstensuche lief, am Freitag (29. Juli) im Teufelsee nahe Echzell in der Wetterau gefunden.

Leichenfund in der Wetterau: Tatverdächtiger und Opfer kannten sich über das Internet

Der 29-Jährige soll Ayleen aus dem Internet gekannt haben und unter anderem über die Sozialen Netzwerke und das Spiel „Fortnite“ Kontakt zu ihr gehalten haben. Wie, wo und wann die Jugendliche zu Tode kam, ist bislang unklar. Eine mehrstündige Obduktion blieb aufgrund des Zustands der Leiche, die möglicherweise tagelang in dem See trieb, zunächst ohne Ergebnis. Es laufen allerdings weitere Untersuchungen zu den Todesumständen des Mädchens.

In der Wohnung des 29-Jährigen nahe Wetzlar fanden die Polizisten mehrere persönliche Gegenstände von Ayleen. Nähere Angaben zu den Funden wollten die Ermittler aus taktischen Gründen zunächst nicht machen. Sie werten demnach auch umfangreiche digitale Spuren sowie Handydaten aus. Diese hatten sie eigenen Angaben nach am Donnerstagabend (28. Juli) auch auf die Spur des Beschuldigten geführt.

Leichenfund im Wetteraukreis: Verdacht konzentriert sich auf eine bestimmte Nacht

Die Ermittlungen konzentrieren sich jetzt unter anderem auf die Fahrt nach Hessen. Laut Polizei gibt es Anhaltspunkte dafür, dass Ayleen bei ihrem Verschwinden noch lebte. Einen Tatzeitpunkt oder Tatort konnten die Ermittler auf Nachfrage nicht nennen, ein Verdacht konzentriert sich aber auf die Nacht vom 21. auf den 22. Juli, in der sich der 29-Jährige auch länger am Teufelsee in der Wetterau aufgehalten haben soll. Es besteht auch der Verdacht eines Sexualdelikts.

„Nach allem, was wir derzeit wissen, hatten wir keine Chance, Ayleen rechtzeitig und lebend zu finden“, sagte der Freiburger Polizeipräsident Franz Semling, der sich bei den ermittelnden Kollegen für die gute Zusammenarbeit und bei der Bevölkerung für die große Anteilnahme bedankte. Der Fall sei „echt bitter für alle, die alles gegeben haben“ und müsste jetzt „auch erstmal verarbeitet werden“.

Leichenfund im Wetteraukreis: Vermisste 14-Jährige ist tot – Ermittler wollen sich äußern

Update vom Montag, 1. August, 05.45 Uhr: Ein seit über einer Woche vermisstes Mädchen aus der Nähe von Freiburg ist tot. Das ist traurige Gewissheit. Was ist geschehen? Dazu hielten sich die Ermittler zunächst bedeckt. Am heutigen Montag (1. August) um 14 Uhr wollen Polizei und Staatsanwaltschaft in Freiburg Antworten geben.

Die 14-Jährige aus Gottenheim im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald war seit dem 21. Juli vermisst worden. Ihre Leiche wurde am Freitag fast 300 Kilometer entfernt von ihrem Heimatort in einem See im hessischen Wetteraukreis gefunden. Medien-Berichte, wonach das Mädchen Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, bestätigten die Ermittler zunächst nicht.

In der Heimat der Schülerin und am weit entfernten Fundort in Hessen herrschen Trauer und Entsetzen. „Es ist das Schlimmste eingetreten, was überhaupt in solch einem Falle eintreten kann. Ganz Gottenheim steht unter Schock“, sagte Bürgermeister Christian Riesterer.

Leichenfund im Wetteraukreis: Vermisste 14-Jährige ist tot

Update vom Sonntag, 31. Juli, 16.25 Uhr: Fast 300 Kilometer von zu Hause entfernt, findet die Polizei die Leiche einer 14-Jährigen in einem See. Zuvor galt sie seit dem 21. Juli als vermisst. Warum Ayleen A. aus Gottenheim (Baden-Württemberg) sterben musste, ist bislang noch unklar. Die Ermittler halten sich mit Informationen an die Öffentlichkeit zurück. „Wir bitten um Verständnis, dass wir über die bisherige Pressemitteilung hinaus keine Auskunft geben können“, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag (31. Juli) in Freiburg.

Medien berichten von einem Gewaltverbrechen, Polizei und Staatsanwaltschaft haben das bisher nicht bestätigt. Auch, dass das Mädchen im Vorfeld Kontakt mit dem Täter gehabt habe und dieser der Polizei bekannt sei, können die Beamten nicht verifizieren. Erst für Montag (01. August) wurden weitere Informationen angekündigt.

Ein Hinweisschild am Teufelsee: Die vermisste 14-Jährige aus Gottenheim ist tot im hessischen Wetteraukreis aufgefunden worden.
Ein Hinweisschild am Teufelsee: Die vermisste 14-Jährige aus Gottenheim ist tot im hessischen Wetteraukreis aufgefunden worden. © Carolin Eckenfels/dpa

Leiche von 14-Jähriger in Hessen entdeckt: „Es ist das Schlimmste eingetreten“

„Es ist das Schlimmste eingetreten, was überhaupt in solch einem Falle eintreten kann. Ganz Gottenheim steht unter Schock“, sagte Bürgermeister Christian Riesterer gegenüber der dpa. Sowohl in der Heimat der Schülerin als auch am Fundort in Hessen trauern die Menschen. Gefunden wurde die 14-Jährige an einem See in einem Naturschutzgebiet der Wetterau nördlich von Frankfurt. Nach Angaben der dpa soll es sich um den Teufelsee handeln.

Leichenfund im Wetteraukreis: Vermisste 14-Jährige ist tot

Update vom Sonntag, 31. Juli, 06.30 Uhr: Die 14-jährige Ayleen A. aus Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald) ist tot. Am Samstag war eine Leiche im hessischen Wetteraukreis gefunden worden (s. Erstmeldung). Am Abend bestätigte die Polizei in Freiburg, dass es sich dabei um die 14-Jährige handelt. Das habe eine gerichtsmedizinische Untersuchung ergeben, hieß es.

Das Mädchen war seit dem 21. Juli verschwunden, die Polizei hatte mit Hochdruck nach ihr gesucht. Die Ermittlungsbehörden wollen sich am Montag (1. August) zu weiteren Details des Falls äußern. Unter der Telefonnummer 0761 / 8822888 können Hinweise abgegeben werden.

Wetteraukreis in Hessen: Leiche gefunden

Erstmeldung vom Samstag, 30. Juli, 16.30 Uhr: Gottenheim/Freiburg – Nach dem Fund einer weiblichen Leiche im hessischen Wetteraukreis prüft die Polizei eine mögliche Verbindung zu einem verschwundenen 14 Jahre alten Mädchen aus Gottenheim (Kreis Breisgau-Hochschwarzwald). Eine gerichtsmedizinische Untersuchung des am Freitag gefundenen Leichnams solle Klarheit zur Identität und Todesursache der aufgefundenen Person bringen, teilte ein Sprecher der Polizei am Samstag in Freiburg mit. Weitere Angaben wurden nicht gemacht.

Seit dem 21. Juli sucht die Polizei mit Hochdruck nach der 14-Jährigen. Die Jugendliche hatte gegen 18.00 Uhr ihr Elternhaus in Gottenheim verlassen und wird seitdem vermisst. Die Polizei hatte auch mit Hunden und unterstützt von einem Polizeihubschrauber versucht, das Mädchen zu finden. Es wurde eigens eine Ermittlergruppe zusammengestellt, die sich mit dem Fall beschäftigt. (spr/tu/kas mit AFP/dpa)

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