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So werden Sie reich: Was Selfmade-Millionäre raten

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Von: Lisa Mayerhofer

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Junges Pärchen sitzt auf einer Yacht oder einem Boot
Junges Pärchen sitzt auf einer Yacht oder einem Boot © Imago

Ein Leben im Luxus und ohne Geldsorgen – das wünschen sich viele Menschen. Doch wie geht das ohne reiche Eltern? Eine Studie des DIW gibt jetzt interessante Hinweise.

München – Deutsche Selfmade-Millionäre unterscheiden sich laut einer aktuellen Studie stark von der Allgemeinbevölkerung – nicht nur hinsichtlich ihres Reichtums, sondern auch ihrer Charakterzüge. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, die die Persönlichkeit von Hochvermögenden in Deutschland untersucht haben. 

Demzufolge seien vor allem Selfmade-Millionäre risikobereiter, offener und gewissenhafter als der Durchschnitt. Der Ökonom Johannes König, Hauptautor der Studie, erklärt: „Zusammengenommen deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Persönlichkeit ein relevanter Faktor für die Vermögensbildung ist.“ 

Aber was ist laut den Millionären selbst ein wichtiger Baustein, um finanziell erfolgreich zu sein?

Millionär Markus Baulig: „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“

Markus Baulig hat es als Unternehmensberater schon in jungen Jahren zum Millionär geschafft. Zusammen mit seinem Bruder hat er die digitale Unternehmensberatung Baulig Consulting aufgebaut. Baulig sagte dem Fachportal unternehmer.de, dass jeder Mensch im Jahr mindestens eine Idee habe, mit der sie oder er vermögend werden könnte.

Doch die meisten würden ihr Vorhaben nicht durchziehen oder hätten Angst, ein Risiko einzugehen: „Natürlich können Ideen auch mal scheitern, das ist ganz normal. Jede erfolgreiche Unternehmerin und jeder erfolgreiche Unternehmer ist mindestens schon einmal gegen eine Wand gelaufen und hart davon abgeprallt. Die Kunst ist, wieder aufzustehen, aus dem Fehler zu lernen und weiterzumachen. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.“ Natürlich solle man keine grundlosen Risiken eingehen, aber es sei wichtig, an seinen Träumen festzuhalten.

Unternehmerin Lea-Sophie Cramer: „Was braucht die Welt?“

Auch Lea-Sophie Cramer ist sehr erfolgreich: Seit dem Verkauf des von ihr mitgegründeten Erotik-Shops Amorelie dürfte Cramer eine der reichsten Frauen der deutschen Start-up-Szene sein, schreibt das Handelsblatt. Sie sagte gegenüber dem Magazin: „Wenn du wirklich erfolgreich sein willst, muss du schauen, in welchen Bereichen du besser bist als andere. Und du musst dich fragen: Was davon, was ich so gern mache, braucht die Welt? Wenn diese beiden Dinge zusammenkommen, fühlt sich Arbeit nicht wie Arbeit an, sondern wie Zeit, die man für seine eigene Weiterentwicklung nutzt. Das ist ein Riesenhebel zum Erfolg.“ Dabei sei auch Selbstsicherheit ein wichtiger Faktor.

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Investor und Millionär Philipp J. Müller: „Wir dürfen Geld lieben“

Philipp J. Müller hat es als Investor zu Reichtum gebracht. Später gründete er die staatlich anerkannte PJM Investment Akademie. Müller ist es wichtig, ein anderes Mindset zum Thema Geld zu vermitteln. „Wir müssen eine Beziehung zu unserem Geld aufbauen“, sagt er laut Focus Online. Geld sei oft negativ belegt, wie Sprichworte wie „Geld verdirbt den Charakter“ und „Geld allein macht auch nicht glücklich“ zeigen würden.

Er empfiehlt eine andere Herangehensweise: „Wir dürfen Geld lieben, wenn wir es als ein Symbol für etwas sehen“, erklärt Müller gegenüber Focus Online, „zum Beispiel für Sicherheit und Freiheit. Falsch wäre es hingegen, wenn es uns nur um Statussymbole ginge.“ Die Menschen sollen sich mit dem Thema Geld auseinandersetzen – und herausfinden, wie sie ihres am besten investieren können. Müller empfiehlt, einen festen Termin pro Woche einzutragen, an dem man sich mit seinen Finanzen beschäftigt. (lma/dpa)

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