12 Methoden, mit denen sich deine Mitmenschen sofort in dich verlieben

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Von: Michelle Anskeit

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Durch das Organspende-Register kannst du online eintragen, ob du Spenderin oder Spender sein möchtest. Wir zeigen dir weitere Möglichkeiten für schnelle Hilfe.

Wenn du jeden Tag die Nachrichten guckst, kannst du oft den Glauben in die Menschheit verlieren. Zum Glück gibt es wenigstens ein paar Bilder, die ihn auch wiederherstellen. Und auch manche Nachrichten machen uns Hoffnung: Ab heute, dem 18. März 2024, zum Beispiel ist es für dich möglich, deinen Willen rund um das Thema Organ- und Gewebespende beim zentralen Organspende-Register online zu hinterlegen. Dieses wurde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte eingerichtet.

Wir erklären dir, was es mit diesem wichtigen Schritt auf sich hat und welche weiteren Wege es gibt, mit denen du innerhalb weniger Minuten deinen Mitmenschen helfen kannst.

1. Organspende

Nach aktuellen Stand warten rund 8.400 Menschen auf ein Spenderorgan. Um ihnen helfen zu können, sind Ärztinnen und Ärzte somit auf die Mithilfe von den Menschen angewiesen, die ihre eigenen Organe nach dem Tod spenden wollen.

Bisher konnten deine Angaben rund um dieses Thema vor allem anhand eines Organspendeausweises festgehalten werden, den viele in ihrem Portemonnaie dabeihaben. Nun soll das neue Organspende-Register aber dabei helfen, die Angaben, die du natürlich freiwillig und kostenlos machst, zentral festzuhalten.

Mit deiner Angabe für oder gegen die Spende entlastet du sowohl das Krankenhauspersonal, welches deine entsprechenden Daten rund um die Uhr abrufen kann, als auch deine Angehörigen, denen diese Entscheidung im Ernstfall abgenommen wird.

Und falls du dir noch unsicher bist: Wir beantworten dir in unserem Artikel 9 Fragen, die du dir zur Organspende bestimmt schon gestellt hast.

Portemonnaie mit Organspendeausweis.
Ab heute kannst du digitale Angaben zu deinen Entscheidungen rund um die Organspende machen. © Ímago

2. Stammzellenspende

Viele Blutkrebspatientinnen und -patienten sind auf sogenannte Stammzellenspenden angewiesen. Wichtig ist dabei zu wissen, dass laut Angaben der DKMS nur 30 Prozent dieser Menschen Spenderinnen oder Spender in ihrer eigenen Familie finden.

Du kannst deshalb helfen, indem du dich für die Stammzellenspende registrierst. Das geht ganz einfach über die Website der DKMS. Auf dieser bekommst du zunächst Fragen zu deiner Gesundheit und deinen Kontaktinformationen gestellt. Anschließend wird dir ein Registrierungsset zugeschickt, mit dem du einen einfachen Wangenabstrich machen und dieses dann zurückschicken musst.

Sobald deine Gewebeprobe dann analysiert wurde, bist du in der Datenbank registriert und kannst kontaktiert werden, wenn du ein passendes Match für jemanden bist.

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„Stäbchen rein, Spender sein“ © imago

3. Blutspende

Auch Blutspenden werden in Deutschland täglich gebraucht, um Menschenleben zu retten. Im Internet kannst du über die Website der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ganz einfach herausfinden, wo dein nächster Blutspende- und Plasmadienst zu finden ist.

Der Vorteil für dich: Du hilfst nicht nur, sondern dein Blut wird gleichzeitig auf verschiedene Krankheiten getestet.

Deutschlandweit kommt es zu einem massiven Mangel an Blutkonserven.
Mit einer Blutspende kannst du Leben retten. © IMAGO / Fotostand

4. Kleiderspende Rotes Kreuz

Besonders durch TikTok scheint der Fast Fashion-Trend mit Hashtags wie #Sheinhaul größer als nie zuvor. Besonders die billigen Preise haben dich vielleicht auch schon mal angelockt und dafür wollen wir auch niemanden verurteilen.

Stattdessen denken wir lieber in Richtung Nachhaltigkeit: Wenn dir die Klamotten aus deinem letzten Haul doch nicht mehr gefallen, dann kannst du sie ganz einfach zu einer Kleiderspende bringen und ihnen damit ein zweites Leben schenken. Damit gibst du nicht nur dir selber ein besseres Gefühl, sondern hilfst auch bedürftigen Menschen.

Symbolfoto
Wenn du deine Klamotten nicht mehr brauchst, kannst du sie leicht spenden. © dpa/Symbolfoto

5. Pfand spenden

Wir selbst in der BuzzFeed Deutschland-Redaktion witzeln gerne mal darüber, dass Pfand die deutscheste Wertanlage ist. Vielleicht stehen bei dir selbst gerade ein paar Tüten mit Pfandflaschen rum, die du noch abgeben wolltest.

Falls es finanziell für dich möglich ist, kannst du ja mal überlegen, ob du deinen Pfandbon bei der Abgabe das nächste Mal spenden möchtest. Oft klappt das ganz einfach direkt über den Automaten oder durch eine kleine Box daneben, in der du den Bon einwerfen kannst. So einfach kannst du dann nämlich verschiedene soziale Projekte unterstützen.

Einwegpfand, Leergutabgabe am Automaten, Leergutautomat, Pfandautomat
Viele Supermärkte bieten an, deinen Pfandbon in der Nähe zu spenden. © Jan Huebner/IMAGO

6. PayPal-Spende

Vielleicht hast du es selber schon gesehen: Wenn du eine Zahlung über PayPal tätigst, wird dir in der Regel vorgeschlagen, einen Euro an gemeinnützige Organisationen zu spenden. In der Vergangenheit zählten zu diesem unter anderem auch der Bundesverband Trans*.

Falls du also mit einer Spende helfen magst, kannst du ganz einfach ein Häkchen vor diese Option setzen, wenn PayPal dich bei deiner nächsten Zahlung fragt.

Paypal-App
Während des Bezahlvorgangs kannst du häufig via PayPal an eine gemeinnützige Organisation spenden. © Felix Kästle/dpa

7. An der Kasse aufrunden

Wir haben früher mal Aktionen gesammelt, mit denen du Kassiererinnen und Kassierer stinksauer machst. Welche aber auf jeden Fall nicht dazugehört: An der Kasse zu sagen, dass du aufrunden möchtest!

Mit der Aktion „Deutschland rundet auf“ konnten laut Angaben auf der gleichnamigen Website bereits 12.500.000 Euro für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gesammelt werden. Du sparst dir und dem Personal an der Kasse also beim Barzahlen nicht nur das Kramen im Portemonnaie und in der Kasse, sondern hilfst auch noch. Wichtig: Per Karte klappt das Aufrunden aber auch!

Supermarktkasse
„Aufrunden, bitte!“ © Julian Stratenschulte/dpa

8. Sachspenden für Menschen und Tiere

Besonders jetzt vor Ostern gibt es viele Aktionen, bei denen unter anderem Spenden für sozial benachteiligte Kinder angenommen werden, um diesen an den Feiertagen eine kleine Freude machen zu können. Häufig kannst du einfach auf der Website deiner Region nachschauen, ob dort entsprechende Abgabestellen gelistet werden.

Aber auch abseits der Feiertage werden Sachspenden sowohl für Menschen als auch für Tiere immer gebraucht: Auf Websiten wie die der Tafel oder auch Vostel.de kannst du dich regelmäßig darüber erkundigen, was gerade gebraucht wird.

Fahrradfahrerin Kind
Sachspenden wie Fahrräder, Bastelsachen und Co. werden oft gebraucht © IMAGO / Michael Gstettenbauer

9. Ehrenamtlicher Shoppingbegleiter werden

Du kannst dir sicherlich vorstellen, dass besonders ältere Menschen beim Einkaufen häufig auf Unterstützung angewiesen sind oder sich über diese freuen. Das liegt nicht nur an möglichen körperlichen Beschwerden oder Einschränkungen, sondern auch daran, dass sich viele einsam fühlen und sich somit über einen Austausch freuen. Genau deshalb gibt es die Aktion „Mobiler Einkaufswagen“ der Malteser.

Als Ehrenamtliche kannst du hierbei Senioren mit einem der Malteser-Fahrzeuge abholen, sie in Gruppen beim Shopping begleiten und danach vielleicht noch zusammen bei einem Kaffee sitzen. Dafür brauchst du zwar mehr als ein paar Minuten, aber die Gespräche bringen dir bestimmt auch Spaß.

Zwei Senioren auf einem Gehweg
In deiner Freizeit kannst du Senioren beim Einkaufen unterstützen. © Michael Gstettenbauer/Imago

Wie nötig diese Zeit zum Reden ist, beweisen auch Supermärkte wie Edeka und Rewe, die nun „Plauderkassen“ gegen Einsamkeit einführen.

10. Telefonbuddy werden

Falls du aber etwas weniger Zeit hast, kannst du Senioren, die sich einsam fühlen und auch kranken Menschen trotzdem helfen: als „Telefonbuddy“! Wie das Wort schon sagt, telefonierst du bei diesem Ehrenamt und hörst den Menschen zu, die sonst nur wenige oder keine anderen Personen zum Reden haben.

Auf der Website der Malteser findest du sowohl zum Ehrenamt „Mobilen Einkaufswagen“ als auch zum „Telefonbuddy“ mehr Informationen.

Eine Frau nimmt eine Sprachnachricht auf
Als Telefonbuddy telefonierst du mit älteren oder kranken Menschen. © oseffson / Imago

11. Oma/Opa anrufen

Manchmal sind es die einfachsten Dinge, an die wir nicht denken, die anderen eine Freude machen: Greif doch einfach mal wieder zum Hörer und ruf Oma oder Opa an. Vielleicht fühlen sie sich gerade einsam, haben etwas auf dem Herzen oder wollen sich einfach mal wieder über ihren nervigen Nachbar Hanz-Dieter beschweren.

Alte Frau telefoniert.
Auch in deinem ganz eigenen Privatleben kannst du andere schnell glücklich machen. (Symbolbild) © Schoening/imago

12. Bei anderen Menschen im Alltag mitanpacken

Du siehst, wie sich jemand mit einem schweren Koffer abhebt oder einen Kinderwagen die Treppe hochtragen muss, weil der Aufzug mal wieder nicht funktioniert? Dann frag doch einmal lieb nach, ob du vielleicht helfen kannst. Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass das die Momente sind, an die Menschen sich den ganzen Tag glücklich zurückerinnern.

Frau steigt die Treppen zum U Bahnhof Schönhauser Allee in Berlin hoch.
Wenn jemand schwere Koffer oder sogar einen Kinderwagen trägt, kannst du helfen. © snapshot-photography/ T.Seeliger

Du möchtest noch mehr Ideen? Hier sind 9 Wege, wie du dich ehrenamtlich engagieren kannst.

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